Start Aus den Lernbereichen Englisch, Französisch Smörrebröd in Cochem gern gegen Butterbrot getauscht

Smörrebröd in Cochem gern gegen Butterbrot getauscht

Cochem. Länger als zwölf Stunden waren die 30 Schüler aus Kopenhagen und ihre fünf Lehrpersonen mit dem Reisebus unterwegs, bis sie endlich ihr Ziel erreichten und bei ihren Gastfamilien in Cochem und Umgebung untergebracht wurden. Die Achtklässler der Realschule plus in Cochem freuten sich über den Besuch aus der dänischen Hauptstadt.

Eine Woche lang konnten sie ihre Sprachkenntnisse verbessern und jede Menge kulturelles Wissen miteinander austauschen. In Kurzreferaten stellten die Cochemer Schüler den Gästen die wichtigsten Attraktionen Cochems vor, zu denen die Reichsburg und die St-Martins-Kirche genauso gehören wie die Eisdiele, das Moselbad und das Krankenhaus. Die Bremmer Schüler Jan Pellenz und Philipp Schmitz referierten stolz über den Calmont, den steilsten Weinberg Europas.

Die Dänen zeigten im Gegenzug Fotos aus ihrer Heimat und beschrieben Dänemark als ein sehr internationales Land, in dem verschiedene Kulturen und Religionen im Einklang miteinander existieren.

Im Vordergrund stand außer dem gegenseitigen Kennenlernen das Reden in einer Fremdsprache. Die Realschüler, die sich mit den Dänen auf Englisch verständigten, boten ihren Gästen ein vielseitiges Programm: Von einer Wanderung zum Klottener Tierpark, einer Schnitzeljagd durch Cochem und dem Besuch des Lavadoms in Mendig über die Sehenswürdigkeiten in Koblenz und Bonn bis zum Besuch der Burg Eltz mit englischsprachiger Führung ließen sie ihre Gäste oft erst beim Abendessen in den Gastfamilien zur Ruhe kommen.

Peter aus Kopenhagen, bei der Familie von Peter Gilles in Moselkern untergebracht, schwärmte von der deutschen Küche. Besonders die Gulaschsuppe hatte es dem Dänen angetan. Was dagegen Küche und Kultur in Dänemark zu bieten haben, können die Cochemer Schüler im kommenden Jahr selbst erfahren: Im Januar reisen sie für eine Woche nach Kopenhagen. Zum Abschluss des Austauschprogramms gab es eine Party im Schlossbergforum.


Quelle: Rheinzeitung, Ausgabe Mittelmosel vom 12.5.2012. Geschrieben von Ulrike Platten-Wirtz.