Start Aus den Lernbereichen Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde Zehntklässler besuchen Denkmäler in Verdun

Zehntklässler besuchen Denkmäler in Verdun

Obwohl schon über 90 Jahre vergangen sind, fasziniert und erschüttert die Schlacht um Verdun immer noch.
So beschäftigten sich die Klassen 10a und 10b während ihrer Projekttage mit dem deutsch-französischen Stellungskrieg in Verdun. Dabei unternahmen beide Klassen eine Exkursion nach Verdun und erlebten den dort immer noch sehr realen Horror des ersten Weltkriegs.
Auch wenn die Natur langsam wieder Herr über die Schlachtfelder wurde, lässt die verkraterte Landschaft den Schrecken des Krieges nicht verblassen.

Im unzerstörbar anmutenden Fort Douauement ruhen Hunderte gefallene Soldaten, eingemauert, weil keine Zeit für ein Begräbnis war. Doch auch hier scheint die Natur sich zurückholen zu wollen, was ihr gehört. Die unterirdischen Gänge werden immer mehr zu Tropfsteinhöhlen, lassen aber das Bewusstsein, dass hier Menschen den Tod fanden, nicht vergessen.
Verdun wurde zum Mahnmal dafür, was blinde Zerstörungswut und Nationalismus auslösen können, gleichzeitig ist die Stadt heute Stätte der Zusammenkunft von Deutschen und Franzosen.
Zuletzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Inschrift über dem Eingang des berühmten Beinhauses niemals wieder missachtet wird, denn „Pax“ - Frieden ist das, was wir den Soldaten schulden, die hier ihr Leben verloren.

Text: Marie-Theres T., Klasse 10a

Foto: Joanna W., Klasse 10a