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Berufsorientierung der Mosel-Akademie der HWK Koblenz in Cochem

Vom 26.02.2015 bis 06.03.2015 hieß es für 18 Schüler der Klassen 8b und 8d
 der Realschule plus zu Gast bei der„Handwerkskammer Koblenz/ Mosel-Akademie“ in der Ravenéstraße in Cochem zu sein.
 Begleitet wurden sie hierbei von Frau Balthasar und Herrn Hein, die ihnen viele tolle Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder, eröffneten.
 In der Werkstatt brachte Herr Hein unter anderem durch praktische Arbeiten die Materialien Metall und Holz nahe. Neben einer Anreißübung (Lesen von Zeichnungen, Anreißen und Körnen) wurden auch ein Handyhalter aus Aluminium hergestellt, eine Metallschachtel, ein Würfel oder Flaschenöffner hergestellt. 
„Gutes technisches und räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute Mathematikkenntnisse sind hier von Vorteil.“, meinte Herr Hein, der selbst gelernter Feinmechanikermeister ist.

Er arbeitet nach mehreren Jahren in der Praxis, nun seit zwei Jahren bei der Handwerkskammer. „Wir bieten diese Berufsorientierung bei uns an und haben bisher viel Zuspruch und positive Resonanz hierzu erhalten. Des Weiteren gab er Einblicke in die Berufe des Elektronikers, Tischlers und Maler - und Lackierers. Auch zu diesen Berufen wurden weitere Werkstücke angefertigt.
In zwei Gruppen bewegten sich die Schüler im wöchentlichen Wechsel, in der Werkstatt und der hauseigenen Lehrküche.
Die hauswirtschaftliche Betriebsleiterin (Ausbilderin) Frau Balthasar betreute die Schüler in der Küche.

„Arbeitsplatzgestaltung und Hygiene sind beim Arbeiten in der Küche oberstes Gebot. Die Schüler lernen den Umgang mit verschiedenen Haushaltsgeräten, Lebensmitteln und erlernen verschiedene Zubereitungsarten anhand von Rezepten.“, berichtete Frau Balthasar.
 „Wichtig in dieser Zeit mit den Schülern ist mir persönlich, dass die Schüler meinen Anweisungen folgen und von dieser Zeit hier bei uns Einiges mitnehmen können. “
Die Schüler bereiteten mit Freude das dreigängige Mittagessen für ihre Mitschüler zu.

So entstanden Gerichte wie Gulaschsuppe, selbstgemachte Hamburger, Döner mit leckerem Putenfleisch und selbstgebackenen Dönerbroten und gefüllte Pfannkuchen. Auch „Partybrote“ (zum Beispiel Broträder und Hefezöpfe) wurden gerne zum Essen gereicht. Leckere Desserts in Form von Kuchen und Pudding rundeten das Ganze ab.

Frau Balthasar legte hier besonderen Wert auf die Verwendung regionaler und ökologischer Zutaten. Ezekiel, ein Schüler der 8. Klasse, gab ein persönliches Fazit zu den 14 Tagen bei der Handwerkskammer und berichtet mit großer Begeisterung: „Den Handyhalter finde ich besonders gut, und das Zeichnen und Biegen habe ich gut hingekriegt. Herr Hein hat mir alles gut erklärt. Zuhause wird er dann auf meinem Schreibtisch stehen.“

Auch David, der Ezekiel´s Parallelklasse besucht, hat der Aufenthalt in der Ravenéstraße Spaß bereitet: „Ich nehme nun viele gute Rezepte in meiner Mappe mit nach Hause und kann sie dann Zuhause immer wieder nach kochen.“