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Naturwissenschaften

Die Naturwissenschaft im Blickpunkt

Bereits kurz vor Weihnachten fand die offizielle Einweihung der neuen Chemieräume an der Realschule plus Cochem statt. Obwohl die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen noch nicht vollständig abgeschlossen sind, kann man jetzt schon sehen, wie die Cochemer Realschule sich künftig präsentieren wird. Insgesamt werden rund 3,6 Millionen Euro durch den Landkreis an diesem Standort investiert.

Landrat Manfred Schnur ließ es sich nicht nehmen und besuchte persönlich den Chemieunterricht der Klasse 9 b, die mit Begeisterung unter Anleitung Ihrer Lehrerin Vera Feiden Experimente zum Thema Wasserstoff  durchführten. Dabei war deutlich erkennbar, welchen großen Nutzen die sich auf dem neuesten fachwissenschaftlichen und digitalen Stand befindlichen Fachräume für die Motivation und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler haben.

Im Anschluss daran präsentierten einzelne Schülergruppen den Verlauf und die Ergebnisse ihrer forschenden Experimente in selbst erstellten Lernvideos der Klasse. Die sehr gute Ausstattung der Schule mit iPads und Apple TV in fast allen Räumen macht ein solches unterrichtliches Arbeiten möglich.

Landrat Schnur zeigte sich beeindruckt und sprach ausführlich mit der Klasse über das zukunftsweisende Thema Wasserstoff. Er wünschte sich in diesem Zusammenhang, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Cochem ihre Leidenschaft für die Naturwissenschaften entdecken, da gerade in diesem Bereich derzeit ein spürbarer Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bestehe.

Auch das Lehrerkollegium und Schulleiter Christian Etzkorn zeigten sich hocherfreut über den umfangreichen Ausbau aller naturwissenschaftlichen Fachräume der Schule, da der Unterricht jetzt noch anschaulicher und interaktiver gestaltet werden kann. Wissenschaftliche Experimente können hautnah miterlebt und dokumentiert werden, um auf diese Weise ein anschlussfähiges Wissen für den sich rasant entwickelnden Erkenntnisfortschritt in den Naturwissenschaften zu erwerben.

 

Neuer Chemieraum nach Sanierung eröffnet

(Quelle: Wochenspiegel, Link zur Webseite)

 

Junge Forscher in der GOS Cochem

Schüler der 5. Klasse der Orientierungsstufe der Realschule plus und des M.v.C. Gymnasiums hatten dieser Tage die Gelegenheit die „Experimentierwerkstatt Sinne“ des Pfalzmuseums für Naturkunde (Pollicha Museums) in Bad Dürkheim vor Ort in Cochem kennenzulernen. Dazu reiste Frau Schönborn (Biologin und Museumspädagogin) mit allen nötigen Materialien eigens aus Bad Dürkheim an.
Bei der Experimentierwerkstatt geht es darum neben der subjektiven Wahrnehmung durch die eigenen Sinne mit verschiedenen Geräten objektive Messungen durchzuführen. Entsprechende Messgeräte zeigen den Kindern zum Beispiel die Lichtstärke oder die Laustärke in den verschiedenen Einheiten an. Aber auch Unterschiede in der Farbwahrnehmung z.B. von Insekten zum Mensch, oder die Sichtfelder von Hase, Fuchs und Vogel werden aufgeführt. Die Klassen waren motiviert und engagiert bei der Sache und so kann man von einem erfolgreichen Vormittag an der Schule sprechen.

 

Siebtklässler erkunden die Botanik des Moseltals

An drei verschiedenen Tagen erforschen Cochemer Realschüler der Klasse 7a, 7b und 7c die Vielfalt der Blütenpflanzen in ihrer Umgebung. Die Klasse 7c erforschte das Gebiet rund um die „Knippwiese“, die 7a das Gebiet am Moselufer und die Klasse 7b die Weinbergshänge unter dem „Pinnerkreuz“. Bei den erstgenannten Klassen spielte Wetterlage mit, die letzte Klasse wagte sich mit großem Einsatz und ohne zu murren auch bei Dauerregen hinaus in die Botanik.
Begleitet wurden die drei Klassen jeweils von ihren Biologielehrern sowie der Umweltbeauftragten des Kreis Cochem- Zell, Frau Mechthild Haupts. Ihre vielfältigen Kenntnisse konnte sie in kurzen Geschichten und Besonderheiten zu den jeweiligen Pflanzen an die Schüler weitergeben. Die besondere geologische Lage unserer Mosellandschaft zeigt eine Fülle von verschiedensten Pflanzen, die im Alltag kaum mehr beachtet werden.
Daher war es das Ziel dieser Veranstaltung den Schülern ein Gespür für die besondere Natur in ihrer Umgebung zu vermitteln.
Pflanzen besiedeln fast alle Bereiche der Erde. Einige Pflanzen wie der Löwenzahn kommen mit vielen verschiedenen Lebensbedingungen zurecht, sodass sie in vielen Lebensräumen (Biotopen) leben können. Andere Pflanzen sind optimal an die Gegebenheiten eines bestimmten Biotops (Beispiel Felsen oder Steinhalden) angepasst und kommen nur dort (oder in von Menschen geschaffenen Ersatzbiotopen (Mauern)) vor.
Die Schüler lernten einige (extreme-)Lebensräume kennen, in denen bestimmte Pflanzenarten vorkommen. Wichtige Bedingungen für das Wachsen von Pflanzen sind die Verfügbarkeit von Wasser, auch Wasserhaushalt genannt, Temperatur, Licht und Nährstoffe sowie der Säuregrad/Kalkgehalt des Bodens.
Wild-Pflanzen waren für unsere Vorfahren von besonderer Bedeutung. Sie wurden zunächst in der Natur gesammelt und zu Heil-, Gewürz- und Nahrungszwecken, als Färbepflanzen, Duft- oder Räuchermittel verwendet. Viele Dinge des täglichen Gebrauchs, die heute z.B. aus Kunststoffen sind, wurden früher selbstverständlich aus Pflanzen hergestellt.
Die meisten Schüler waren mit Eifer bei der Sache und konnten am Ende des Tages 15-20 Pflanzen sicher benennen und die jeweils passenden Geschichten dazu erzählen. Zum Beispiel wie der Breitwegerich nach Amerika kam, der Ginster oder Eifelgold bestäubt wird, die große Klette als Vorbild für den oft benutzten Klettverschluss diente, der Nelkenwurz früher als Gewürz verwendet wurde und der Goldlack aus den umliegenden Gärten „geflohen“ ist.
In der wohlverdienten Pause wurde der selbstgebackene Kuchen verzehrt und auf der Knippwiese mit hartgekochten Eiern „angestoßen“.

 

Begeisterte Schüler bei der Nacht der Technik

Auch die 13. Auflage der Nacht der Technik in den Räumen der Handwerkskammer Koblenz in der August-Horch-Straße hatte es in sich: Vorträge, virtuelle Reisen ins All, Shows, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie viele Materialien rund um Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk.
Für die Gruppe der Realschule, die zusammen mit ihrer Lehrerin den Samstag Nachmittag dort verbrachten gab es viel Interessantes zu sehen und zu hören. Ein Highlight war die Show mit Burkhardt Weiß, der auch im Fernsehen Wissenssendungen mit Experimenten moderiert.
Bei dem Versuch ein Handy wasserdicht zu verschließen wurde ein Schüler unserer Schule ausgewählt (siehe Foto oben rechts). Er stellte freiwillig sein Handy zur Verfügung....... und tatsächlich, mithilfe von nur zwei Luftballons bekam Burkhardt Weiß das Handy wasserdicht und versenkte es in einem Wasserbecken. Unser Schüler bekam nach einiger Zeit sein Handy unbeschädigt wieder.
Alles in allem hat sich der Besuch ein weiteres Mal unbedingt gelohnt und soll auch im nächsten Jahr für freiwillige wieder stattfinden.

 
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