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Schüler besuchen Montpellier

Auch in diesem Jahr verbrachten die Schüler des Französischkurses der Klassen 9 abc einige Tage in Montpellier, der Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon.
Die Jugendlichen flogen am Abend des 8. Juni von Frankfurt-Hahn los  und kamen spät in der Nacht in der Jugendherberge in Montpellier an.
Am Samstag, dem 9. Juni, nach einem französischen Frühstück erkundeten die Schüler in einer selbst vorbereiteten Führung die Altstadt: den Place de la Comédie mit seiner Oper, den Triumphbogen Porte de Peyrou, den Aquädukt, die Kathedrale Saint-Pierre, die zahlreichen Kirchen, die imposanten Gebäude der Faculté de Médecine, den Botanischen Garten, die schmucken Innenhöfe der Altstadt.
Am Sonntag fuhren die Schüler mit der Straßenbahn  und anschließend mit einem Bus in die Stadt Aigues-Mortes, wo sie die vollständig erhaltene Stadtmauer, die Altstadt und die Tour de Constance besichtigen konnten. Gestärkt durch Crêpes nahmen die Schüler an einer Bootstour durch die Camargue, eine Schwemmlandebene in der Basse-Provence teil. Sie sahen die weißen Camargue-Pferde, eine nur hier vorkommende Pferderasse, Flamingos, Salzhügel, Weinberge und  eine Pferde-und Stier-Show.  Um 20.00 Uhr bekamen  die Schüler ein leckeres Dreigänge-Menu  im Restaurant Marvelous an einem der wunderschönen und lebhaften Plätze der Stadt, Place Saint-Ravy.

Der darauffolgende Tag war verregnet, was selten  in Montpellier ist. Der Fluss Le Lez ist sofort um mehrere Zentimeter gestiegen. Die blaue Tram 3  brachte die Schüler in das Collège Arthur Rimbaud, wo sie von dem Deutschlehrer durch die Schule geführt wurden. Es ist den deutschen Gästen aufgefallen, dass das Schulgelände eingezäunt ist und mit Kameras überwacht wird. In der ersten Stunde arbeiteten die deutschen und französischen Schüler in Gruppen zusammen und mussten anschließend sich gegenseitig in der jeweiligen Fremdsprache präsentieren. In der nächsten Stunde sollten die Schüler eine Power-Point vorbereiten, in der sie  einige  kulturelle Unterschiede zwischen den zwei Ländern darstellten. Daraufhin ging es mit einem leckeren Essen in der Schulkantine weiter. Die Schüler wurden sehr freundlich empfangen: Die Mitarbeiter haben sogar das Essen mit deutschen Kärtchen beschriftet.
Anschließend besuchten die Schüler das Maison de Heidelberg, wo man ihnen über die Aufgaben und Tätigkeiten des Hauses berichtete, und zwar die Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur in der Region. Die Leiterin des Hauses betonte die Wichtigkeit der Fremdsprachenkenntnisse in der heutigen Berufswelt und erläuterte den Schülern einige Möglichkeiten eines Austauschjahres im Nachbarland.
Unvergesslich sind auch die Tram-Fahrten, das Shoppen in französischen Geschäften, das Aussuchen der kleinen Mitbringsel für die Eltern, das Kartenspielen in der Freizeit.
Die Schüler bedanken sich bei der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück für die freundliche  finanzielle Unterstützung der unvergesslichen Studienfahrt, die ihnen die Möglichkeit gab, die im Französischunterricht erworbenen Sprachkenntnisse   anzuwenden und sich ein Bild von Frankreich, der französischen Kultur und dem Alltag unseres Nachbarlandes zu verschaffen. Nach dem gelungenen Anfang hoffen die Schüler Frankreich noch mehrmals zu besuchen, um neue Impressionen zu gewinnen.