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Deutsch

‚Lass hören‘ – 8c besucht Poetry Slam

Am 21.06.2017 besuchte die Klasse 8c die Veranstaltung ‚Lass hören‘, einen Poetry Slam, im Apollo Kino in Cochem. Ein Poetry Slam ist ein Dichterwettbewerb, bei dem selbst geschriebene Texte vorgetragen und vom Publikum bewertet werden. Dabei geht es nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Performance der Texte. Als Abschluss einer Unterrichtsreihe im Fach Deutsch unter Leitung der Fachlehrerin Frau Oehlenschläger, in der die SuS selber Gedichte und Texte geschrieben, sie vorzutragen geübt haben und einen klasseninternen Poetry Slam veranstalteten, lauschten sie am Mittwoch den Gedanken von Sven Hensel, Juston Buße, Jesko Habert und Erik Leichter. Mit Popcorn und guter Laune wurde schließlich Sven Hensel wegen seiner ausdrucksstarken Performance und seinen ansprechenden Texten über die Jugend zum Sieger gekürt.

 

Theaterfahrt der 10. Klassen nach Koblenz

Die gesamte Klassenstufe 10 fuhr am Montag, 20. Juni 2016, ins Theater nach Koblenz. Aufgeführt wurde die Komödie „Volpone“ von Ben Jonson, ein Zeitgenosse Shakespeares.
Die begleitenden Lehrer Herr Back, Herr Elsen, Frau Meurer, Herr Peters, Herr Raber, Herr Thelen und Frau Trosdorff staunten nicht schlecht, als sie ihre Schüler in schicken Kleidern und Anzügen am Bahnhof trafen. Auch Herr Etzkorn, Schulleiter der Realschule plus Cochem, war positiv erstaunt über die Veränderung der Schüler, als er auf der Bahnstrecke nach Koblenz zustieg. „Heute kann ich mein Outfit für die Abschlussfeier schon Probetragen“, so ein Zehntklässler. Im oberen Saal des Theaters konnte das Warten auf die Vorstellung mit Klassenfotos verkürzt werden. Einige Schüler schnupperten auch im Foyer die erste Theaterluft. Dann begann das Theaterstück „Volpone“. Die Komödie erzählt die Geschichte des reichen venezianischen Kaufmanns Volpone, der ein verwegenes Spiel treibt: Indem er sich todkrank stellt, ruft er eine ganze Schar von habgierigen Erbschleichern auf den Plan, die den Todkranken umschwirren. Sie wollen an den Nachlass des vermeintlich Kranken und vergessen dabei alle Moral und Ehrgefühl.
Durch die moderne und witzige Inszenierung des Stückes fühlten sich auch die Jugendlichen direkt angesprochen. Schüler der ersten Reihe wurden sogar direkt von den Schauspielern durch Ansprachen miteingebunden, welches für viele Lacher sorgte. Die Hauptcharakteren zeigten sich in schrägen und überraschenden Kostümen. Witzige Wortspiele und eine überzeichnete Gestik und Mimik ließen viele Lacher im Publikum aufkommen.
„Volpone“ war keineswegs ein leicht verständliches Stück und gab den Schülern Fragen und Denkanstöße mit auf den Weg. Ben Jonsons „Volpone“ zeigt die Verlogenheit der Welt, das Streben nach Geld und Reichtum, welches auch heute noch in das Herz unserer kapitalistischen und egoistischen Gesellschaft zielt.
Diesen temperamentvollen und satirischen Theaterwitz nahmen wir mit nach Hause und für viele Jugendliche wird dieser Besuch mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein.

 

Theaterfahrt der 10. Klassen nach Koblenz

Am Dienstag den 12. Mai 2015 fuhr die gesamte Klassenstufe 10 per Zug nach Koblenz um Bertolt Brechts Theaterstück „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ zu sehen. Hierbei handelt es sich um ein episches Theaterstück und es erzählt die Geschichte von der gläubigen Johanna Dark, welche den ausgesperrten Arbeitern auf den Schlachthöfen Chicagos den Glauben an Gott näherbringen will. Erschüttert vom Elend der Arbeiter, versucht sie mit aller Kraft die Fleischfabriken wieder zu öffnen, doch dabei gerät sie in einen Strudel wirtschaftlicher Machenschaften der Fleischbosse.

In schicken Kleidern und Outfits erwartete uns nach der Zugfahrt noch ein kurzer Marsch durch die Stadt, bevor wir am Theater in der Clemensstraße ankamen. Vor uns ragte ein Dreispartentheater aus dem 18. Jahrhundert, unweit des Kurfürstlichen Schlosses, mit eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater und Ballet auf. Das Warten nach dem Ticketkauf verkürzten wir uns mit Klassen-und Freundschaftsfotos. Natürlich durften unsere Lehrer da nicht fehlen. Kurze Zeit später betraten wir das Theater und setzten uns auch schon auf unsere zugewiesenen Plätze vor der Bühne. Nach ein paar Minuten wurde endlich der Vorhang hochgezogen, der den Anfang des Theaterstücks einläutete.

Nach Bertolt Brechts Stück, welches uns viel über das menschliche Weltbild und über Kritik am Menschen selbst beibrachte, machten wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof, um mit dem Zug zurück nach Cochem zu fahren.

„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ war keineswegs ein leicht verständliches Stück und man kann es schon als schwere Kost bezeichnen, jedoch gibt es einem viele Fragen auf den Weg mit und man kann durchaus etwas für sein eigenes Leben lernen. Zudem haben uns die Schauspieler vollends überzeugt und haben sich an dieser Stelle ein großes Lob verdient. (Text von Nicole Wagner, 10a)

 

Alles nur Theater

Die Klassen 9a und 10c erlebten „Kabale und Liebe“ in Mainz

Bereits um 17.30 Uhr begann am 12.01.2011 die Busfahrt in unsere Landeshauptstadt, um Schillers Tragödie im Staatstheater Mainz beizuwohnen.

Trotz zahlreicher Widrigkeiten (strömender Regen, einer unzuverlässigen Navigation und einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt) kamen alle SchülerInnen und die betreuenden Lehrkräfte noch rechtzeitig zum Schauspiel, das bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterließ. 

Die durchaus freie und moderne Inszenierung traf den Zeitgeist der Jugendlichen, lieferte aber auch zentrale Elemente der Schillerschen Gedanken und sicherte damit die Hauptintention des Stückes.

Wenn man den Abend Revue passieren lässt, so hoffen wir, eine gewisse Begeisterung für diese doch besondere Darstellungsform im Zeitalter von Multimedia geschaffen zu haben.

Für viele der Jugendlichen wird dies mit Sicherheit nicht der letzte Theaterbesuch gewesen sein.

Kabale und Liebe