Start Aus den Lernbereichen Religion und Ethik

Religion und Ethik

„Prayerspaces“ Ein Raum der Besinnung und der Spiritualität

Lernbereiche - Religion und Ethik

„Ich dachte immer, es wäre langweilig, doch es war genau das Gegenteil.“ Das war das Statement eines Schülers, als er den „Prayerspace“ verließ. „Prayerspace“ heißt übersetzt „Gebetsraum“ – Ein solcher war in der Woche vom 14.-18. Mai für die Schüler der Realschule Plus in Cochem geöffnet. Bei dieser Initiative der Schüler SMD handelt es sich um ein Klassenzimmer, welches für eine Woche in einen kreativen und modernen Gebetsraum umgestaltet wurde.

Während das Projekt seine Wurzeln im christlichen Gebet hat, ist es gleichzeitig inklusiv und gastfreundschaftlich für Schüler aller kulturellen und religiösen Hintergründe. Es bietet dabei die Möglichkeit, in einem Schutzraum über das eigene Leben, seine Beziehungen zu anderen Menschen und zu Gott nachzudenken.

An sieben verschiedenen Stationen konnten die Schüler dort Gebet und Spiritualität auf eine erlebnisorientierte und für viele neue Weise entdecken. So gab es unter anderem die Möglichkeit einen Brief an Gott zu schreiben, an einer Weltkarte Gebete für Menschen in anderen Ländern zu formulieren  und seine auf Zettel geschrieben Sorgen und Nöte in eine Mauer zu stecken. Der Favorit vieler Schüler war jedoch die Brausetablettenstation. Hierbei konnten die Schüler sich und anderen vergeben: um den Prozess des Loslassens zu verbildlichen, konnte man in eine große Vase eine Brausetablette werfen und dabei zusehen, wie sich diese auflöst.  Das war für viele nicht nur spannend, sondern auch erleichternd, „weil man dort alles loswurde“, so der Kommentar eines Schülers.

Gestaltet und betreut wurde der Raum von zwei FSJ-lern der evangelischen Kirchengemeinde in Cochem, die auch das Jahr über in der Realschule plus Cochem tätig sind.

Generell stieß der Gebetsraum auf positive Resonanz bei Lehrern und Schülern. Viele Jugendliche empfanden das Erlebnis als befreiend und beruhigend oder fühlten sich danach schlichtweg besser – manche nahmen sich durch den Besuch sogar vor, ihr Leben in Zukunft positiver zu gestalten. Ein Schüler fasste den Vorsatz: „Ich werde öfters zu Gott beten“. Wiederkehrend war auch der Wunsch der Teilnehmer, dieses Projekt häufiger besuchen zu können.

 

Moscheebesuch der Klasse 6e

Lernbereiche - Religion und Ethik

Die Klasse 6e der Realschule plus Cochem besuchte mit ihrer Religionslehrerin Sandra Peifer und ihrer Klassenlehrerin Anke Platten die Moschee in Bullay. Eigentlich ist es keine Moschee sondern ein Gemeindezentrum mit Gebetsraum. Dieser ist aber ähnlich aufgebaut wie eine Moschee. Man findet die Minbar sowie die Mihrab. Die türkische Gemeinde Bullay hat dieses Zentrum aus Spendengeldern und Privatgeldern gebaut. Seit kurzem haben sie sogar einen Imam, der aus der Türkei geschickt wurde. Er hat uns einen tollen Einblicke in dem islamischen Glauben vermittelt.
Das Zentrum hat auch einen Waschraum in dem sich die Muslime rituell reinigen können. Angela, die neue Schülerin aus Syrien hat uns die Waschungen gezeigt. Vielen Dank dafür. Sämtliche Fragen wurden vom Imam und einem Dolmetscher, .zgür Akin, ebenfalls Mitglied der türkischen Gemeinde Bullay, mit viel Geduld und Mühe beantwortet. Anschließend durften wir die Gebetshaltungen ausprobieren. Vielen Dank an den Imam und .zgür Akin für die tolle Erfahrung.

 

Frühschicht in der Fastenzeit

Lernbereiche - Religion und Ethik

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,

wegen des starken Interesses an der letzten Frühschicht bieten wir nun diese freiwillige Veranstaltung wieder an:

Frühschicht in der Fastenzeit
Thema: „Weg durchkreuzt“
mit gemeinschaftlichem Beisammensein und Frühstück

Zu dieser Frühschicht treffen wir uns am Mittwoch, 18.03.2015 schon um 7:30 Uhr in der evangelischen Kirche in der Oberbachstraße 59.

Dort werden wir uns auf den Morgen einstimmen und auf das besinnen, was uns auf Ostern vorbereiten kann.
Nach dieser kurzen Meditation gibt es ein kleines Frühstück. Da dies vorbereitet wird, braucht ihr auch nichts mitzubringen. Lasst euch einfach überraschen! Allerdings benötigen wir eine verbindliche Anmeldung. Gebt daher den Abschnitt des vorbereiten Elternbriefes vom 06.03.15 bis zum Donnerstag, 12.03.2015 eurer Klassenleitung ab, wenn ihr an der Frühschicht teilnehmen möchtet. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig – die anderen Schüler besuchen in dieser Zeit den regulären Unterricht.

Auf euer Kommen freuen sich die Kolleginnen und Kollegen der Fächer Religion und Ethik.

 

Gemeinsames Spiel - Schüler besuchen Bewohner des Seniorenheim St. Hedwig

Lernbereiche - Religion und Ethik

Die Schüler des Ethikkurses der Cochemer Realschule besuchen im Laufe des Schuljahres regelmäßig das Seniorenzentrum St. Hedwig, um mit interessierten Heimbe­wohnern in gemütlicher Runde einfache Brettspiele zu spielen. Nach einer kurzen Begrüßung werden Teams gebildet und das Spielen kann beginnen. Die beliebtesten Spiele sind „Mensch ärgere dich nicht!“ oder Halma, weil sie für jedermann einfach und verständlich sind. Außerdem lassen die Spiele Raum um zwischendurch ein wenig zu plaudern. Das Spielverhalten ist sehr unterschiedlich. Manche sitzen da und sind voll im Spiel vertieft, bei anderen wird oft gelacht und die Spielfiguren bewegen sich nur sehr 'langsam' in Richtung Ziel und andere erzählen sich aus ihren doch so unterschiedlichen Lebenswelten.
Diplompädagogin Frau Waldorf und Ethiklehrer Herr Mc Clellan sind der Meinung, dass diese Begegnung von Jung und Alt allen Beteiligten gut tut.

hier weiterlesen

 

Realschüler besuchen das St. Hedwig Seniorenheim in Cochem

Ethikschüler spielen einmal wöchentlich Brettspiele mit den Heimbewohnern

Eine Gruppe von 12 SchülerInnen der Stufen 7 und 8 besuchten in den letzten Wo­chen regelmäßig das Seniorenzentrum St. Hedwig, um mit interessierten Heimbe­wohnern in gemütlicher Runde einfache Brettspiele zu spielen. Da die SchülerInnen aus der Jahnstraße keinen langen Weg hatten, blieb nach einer kurzen Begrüßung ge­nügend Zeit Teams zu bilden und zu spielen. Meist entschied man sich für „Mensch ärgere dich nicht!“ oder Halma, weil sie für jedermann einfach und verständlich wa­ren und Raum für ein kleines 'Plauderchen' für Zwischendurch zuließen. Ein Paar hat­te sich gefunden und spielte Mühle. „Herr G. ist wirklich gut und ich muss mich sehr anstrengen, um auch mal gewinnen zu können. Den ein oder anderen Zug hat er mir beigebracht“ (Martin, 15 Jahre). Das Spielverhalten war sehr unterschiedlich. Manche saßen da und waren voll im Spiel vertieft, bei anderen wurde oft gelacht und die Spielfiguren bewegten sich nur sehr 'langsam' in Richtung Ziel und andere erzählten sich aus ihren doch so unterschiedlichen Lebenswelten.

Weiterlesen...

 
Weitere Beiträge...