Start Aus den Lernbereichen Kultur und Tourismus

WPF Kultur und Tourismus

Tourismus-Klasse besucht Cochemer Weingut

Jetzt im Frühjahr besuchte die Tourismus-Klasse des 9. und 10. Schuljahres mit der Fachlehrerin Frau Krötz-Gilles das Weingut von Daniel Bach in Cochem Sehl. Am Morgen empfing uns Daniel Bach an seinem Weinkeller und führte uns durch sein Weingut. Im Weinkeller stehen die Eichenholzfässer und die moderneren Stahltanks in denen der Wein reift. Er erklärte uns die Gefahren bei der Vergärung von Wein in Holzfässern und wieso man besser Stahltanks benutzt. Danach gingen wir in den Weinlagerraum der nach Jahrgängen und Weinsorten geordnet ist. Anschließend sind wir zu einem Weinberg vor dem Kloster Ebernach gegangen. Auf dem Weinberg erklärte uns Herr Bach den Anbau und die Pflege der Weinreben. In der Staußwirtschaft von Herr Bach durften wir zum Schluss selbst hergestellten Traubensaft probieren. Eine Straußwirtschaft ist ein Lokal, wo der Winzer seine Waren zum Verkauf anbietet. Dort werden auch Veranstaltungen wie z.B. Weinproben und Weinfeste durchgeführt. Es war eine lehrreiche und gelungene Exkursion. (geschrieben von David Peters, 9a)

 

Berufskunde Exkursion der WPF-Gruppe Kultur und Tourismus

„Am letzten Freitag besuchten wir Restaurant und Metzgerei „Mosella Schinkenstube“ in Ernst. Herr Schinnen begrüßte uns und führte uns erst durch die Metzgereiräume und deren Küche. Dort durften wir zusehen, wie der Metzgermeister frische Fleischwurst in einem Wurstmischer herstellte, die dann in Schläuche zu Fleischwurstringen abgefüllt wurde. Neben anderen Wurst und Schinken-Herstellungsverfahren hatten wir auch Gelegenheit, Wurst in Dosen selbst abzufüllen. Natürlich nach Anleitung von Nicolas, der als Sohn der Familie sich hier schon gut auskennt und uns gerne die Handgriffe zeigte. Es wurden an dem Morgen auch frisch geschlachtete Schweinegeliefert, nicht für uns alle war das ein schöner Anblick! Aber wer Fleisch isst, muss das akzeptieren. Robert half sogar den Metzgern bei der teilweisen weiteren Zerlegung der Fleischstücke. Eine Kostprobe von frischer Fleischwurst und anderen Spezialitäten der Metzgerei ließen wir uns mit Getränken bei einem leckeren Frühstück schmecken, das uns ins Restaurant führte.

Dort erfuhren wir vom Chef einiges über die Organisation und die Events im Betrieb. Es wird hier ein breites Angebot gemacht von moselländischem Essen, Fleischwaren, Wildgerichte und vielen Sommerevents.

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WPF-Gruppe Kultur und Tourismus besucht die Touristeninformation Cochem

Zum Thema Berufskunde  besuchte die WPF-Gruppe „Kultur und Tourismus“ die Tourist-Information Cochem

Nach einer Einleitung durch den TI-Leiter Herrn Bacher begrüßte uns René Arnoldi, der bis zur 10.Klasse unsere Realschule plus besuchte. Er befindet sich im 2. Ausbildungsjahr zum „Kaufmann für Tourismus und Freizeit“ und berichtete über seine Tätigkeiten hier in der TI: Er ist im Empfang, der Anlaufstelle für die Besucher, tätig und seit diesem Jahr auch in Verwaltung und Büro. Dort werden z.B. Veranstaltungen geplant und er ist beteiligt an der Organisation des Ostermarktes in Cochem. Parallel zur Arbeit im Betrieb besucht er die BBS Cochem zweimal sechs Wochen im Jahr.

Momentan absolviert er ein Praktikum bei der VG Cochem im Bereich Tourismus und Verwaltung. Wie kam er zu diesem Beruf? Er hatte in der 8. Klasse der RS+ ein Betriebspraktikum in der TI gewählt und danach entschieden, eine Ausbildung im Bereich Tourismus zu machen. Auf die Nachfrage, was denn aus dem Unterricht bei uns besonders wichtig sei für seinen Beruf, nannte er das Fach Englisch. Sprachkenntnisse seien generell wichtig in der Tourismusbranche; letztes Jahr hatte er auch einen Kurs in Niederländisch besucht. Die SchülerInnen waren dankbar über die Möglichkeit des Einblickes in die Berufswelt und wünschen unserem Ehemaligen alles Gute!

 

Wer hat Angst vorm Traubensaft?

Exkursion der WPF-Gruppe Klasse 9 zum Betrieb eines Moselwinzers

Einen Einblick in die regionale Kultur bekamen letzte Woche die SchülerInnen des Faches „Kultur und Tourismus“. Sie haben die verschiedenen Arbeitsbereiche im Weingut Göbel-Schleyer Erben in Ernst kennen gelernt. Erst ging die Führung  in den Keller, wo Weinbereitung und Lagerung das Thema sind. Hier legten die SchülerInnen selbst Hand an, indem sie eine Palette Traubensaft durch die Flaschen- Etikettiermaschine leiteten und in Kisten verpackten. An anderer Stelle haben sie Likör vom Roten Weinbergpfirsich abgefüllt und verkorkt. In der sogenannten“ Weinentstehungswelt“ konnten die Jugendlichen vor Ort sehen, welche Entwicklung die Rebstöcke im Laufe des Jahres durchlaufen und welche entsprechenden Arbeitsschritte des Winzers dabei nötig sind.

So fängt alles mit dem Einsetzen der Reben in den Wingert an und das konnten die SchülerInnen hautnah im Valwiger Herrenberg erleben.  Den mussten sie nicht selbst erklimmen, sondern  wurden mit der Monorackbahn hochgefahren. Soviel zum Abenteuer bei einer Steigung von immerhin 65%! Wohlbehalten wieder im Weingut angekommen, gab es im modern eingerichteten Weinshop der Göbels Traubensaft weiß und rot und köstlichen Saft vom Weinbergpfirsich zu kosten. Zum Wohle! Insgesamt wurde für die Schüler auch klar, dass ein Winzer nicht nur Landwirt ist, sondern auch gastronomisches, ökonomisches und touristisches Know-how haben muss.

 

Schüler führen Touristenbefragung durch

Im Wahlpflichtfach "Kultur und Tourismus" führten unsere Schüler unter den Touristen in Cochem eine Umfrage durch. Hier das Ergebnis aus 79 Befragungen:
Wer das Ferienland Cochem im September besucht, kommt meist aus Deutschland, speziell aus Nordrhein-Westfalen und Mitteldeutschland. Wer aus den angrenzenden europäischen Staaten kommt, ist dann meist Belgier und Niederländer. Die weiteste Reise hatte ein Kanadier.                          
In unserem idyllischen Moseltal suchen vermehrt Menschen aus Groß- und Kleinstädten Erholung, aber einige auch aus Dörfern. Nur ein kleiner Teil liebt im September noch das Campen, der Gro der Gäste hat in Pensionen und Hotels eingecheckt. (Eine Person kam vom Golfresort)                         
Gerne bleibt man hier für ein Wochenende aber auch für eine Woche und manchmal auch bis zu zwei Wochen.


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