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Musik und Kunst

Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel der Klassen 9 und 10 aus Cochem auf den Spuren von „Aschenputtel“

Im November 2018 machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 und 10 des Wahlpflichtfaches Darstellendes Spiel der Realschule plus Cochem nach ihrem regulären Unterricht auf den Weg nach Koblenz ins Theater, um dort an einem Workshop zur Oper „La Cenerentola“ teilzunehmen. Bei der Oper handelt es sich um ein Dramma giocoso von Gioacchino Rossini, das eine zeitgemäße Darstellung von „Aschenputtel“ zeigt. Durch verschiedene theaterpädagogische Methoden konnten die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen des Stückes schlüpfen und wurden so mit Musik und Handlung vertraut gemacht. Dank der kompetenten Betreuung wurden Schülern Zugänge zum Theater möglich gemacht, die ihre Sinne im Hinblick auf Theater und kulturellen Dialog schärften.

Die angebotenen Workshops machten die Theaterwelt für die Schüler erfahrbar und gaben tolle Einblicke in die Theaterarbeit, die die Schülerinnen und Schüler auch für ihren eigenen Unterricht mitnehmen konnten.  So erlebten sie praxisnah Theater, durch eigenes Schauspiel, durch Zuschauen und im Anschluss durch Aufführungsanalyse – eine Bereicherung für Schüler undLehrer.

Das Angebot des Theater Koblenz ist fest in den Unterricht der Kurse des Darstellenden Spiels an der Realschule plus integriert. Theateraufführungen, Werkseinführungen, Workshops oder Schultheatertage werden gerne genutzt. So hat jeder Kurs die Möglichkeit im Laufe des Schuljahrs davon zu profitieren und seine Theatererfahrung zu ergänzen, zu erweitern und zu schärfen.

Der Theaterabend in tollem Ambiente und mit gewinnbringenden Erfahrungen machte allen Teilnehmenden Lust auf mehr.

 

„Wenn niemand zuhört…“ Theaterstück des WPF Darstellendes Spiel

Am Freitag, dem 8. Juni führte der 9er Wahlpflichtkurs „Darstellendes Spiel“ der Realschule plus Cochem ihr erstes Theaterstück im Schlossbergforum in Cochem auf. Hinter dem Stück „Wenn niemand zuhört…“ verbarg sich ein gesellschaftskritisches und tiefgründiges Thema, welches die Zuschauer unterhielt und gleichzeitig zum Nachdenken anregte. Kommunikationsschwierigkeiten im Zeitalter der digitalen Medien standen im Fokus bei der Eigenentwicklung der Vorstellung. Gearbeitet wurde intensiv, persönlich und aus eigenen Erfahrungen heraus. Dies machte die Vorstellung so authentisch und das Spiel der einzelnen „Schauspieler“ lebensnah und echt. „Die Zusammensetzung des Kurses machte die Ausarbeitung noch spannender“, sagte die Fachlehrerin Sandra Peifer. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler aus gemischten Klassen mit unterschiedlichen Religionen, Kulturen und Sprachhintergründen gelang es auf beeindruckende Weise die Zuschauer auf ein alltägliches Problem und dessen Folgen aufmerksam zu machen. Ganz im Sinne des Theatertheoretikers Peter Brook, wurde ein Stück entwickelt, welches durch Einfachheit möglichst eindrucksvoll sein sollte und alle Anwesenden zum Denken anregte. Die Intensität der einzelnen Szenen und das außergewöhnliche Spiel der Schülerinnen und Schüler des WPF - Kurses „Darstellendes Spiel“ verblüfften anwesende Eltern als auch Lehrer der Realschule plus Cochem.
„Darstellendes Spiel ist nicht nur Theater spielen“, betonte die Fachlehrerin nach der Aufführung. Gerade im persönlichkeitsbildenden Bereich der einzelnen Jugendlichen leistet dieses Fach ganz besondere Arbeit. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen der Realschule plus Cochem entstanden Kostüme, Bühnenelemente und eine eindrucksvolle Licht- und Tontechnik. Weitere Projekte sind bereits in Planung.

 

Kunstunterricht der anderen Art an der Realschule plus

Ein Kunstprojekt der besonderen Art führte die Klasse 10c der Realschule plus Cochem mit ihrer Lehrerin Simone Laubach durch. Es sollten in Kleingruppen Häuser entworfen und diese aus Styropor gebaut werden. Zu Beginn fertigten die Schülerinnen und Schüler in ihren Gruppen Baupläne an. Anschließend überlegten sie, wie sie ihre Ideen verwirklichen könnten. Viele kreative Ideen kamen zu Tage; es wurde besprochen, ausprobiert und anschließend eifrig gebaut.
Das Experimentieren bereitete den Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß, sodass es sogar dazu kam, dass neben dem Styropor noch andere alternative Materialien verwendet wurden: Kunstrasen, Steine, Stoffe, Kunstblumen, Lichtquellen und vieles mehr kamen zum Einsatz. Manche Schülerinnen und Schüler begannen sogar aus Styropor verschieden Figuren wie Bäume, Tiere, Personen, Zäune und Möbel zu schnitzen. Diese wurden mit Farben versehen, sodass die Häuser zu „leben“ begannen
„Handeln geht der Erkenntnis voraus!“ – dies wurde von den Kleingruppen großartig umgesetzt. Durch das gemeinsame Finden von Lösungsmöglichkeiten, wurden besonders Phantasie und Teamfähigkeit gefördert.
Zum Kunstprojekt äußerten sich die Schülerinnen und Schüler durchweg positiv: „Das war mal was anderes und hat sehr viel Spaß gemacht!“

 

Klasse 6e im Meisterkurs mit Thilo Dahlmann

Am 9. März 2017 besuchte die Klasse 6 e mit ihrer Musiklehrerin Birgit Schrader den Meisterkurs unter der Leitung von Professor Thilo Dahlmann. Auch der Bürgermeister der Stadt Cochem, Wolfgang Lambertz, ließ es sich nicht nehmen, die Klasse willkommen zu heißen.
Thilo Dahlmann stammt aus Mittelstrimmig und hat 1994 sein Abitur am Martin-von-Cochem-Gymnasium gemacht. Zuletzt trat er beim Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie in Hamburg auf.
Vier Studenten zeigten nacheinander ihr Können und Herr Dahlmann nahm sich sehr viel Zeit, die Lieder und deren Umsetzung den Schülern zu erklären. Begleitet wurden die Sänger vom Pianisten Hedayet Djeddikar, der auch seinerseits die Schüler mit lustigen Bemerkungen einbezog.
Herr Dahlmann erklärte auch den Studenten, wie sie ihren Gesang und die Umsetzung der Stücke verbessern können. Die Klasse lauschte interessiert und beantwortete Fragen, die Herr Dahlmann seinerseits an die Schüler richtete.
Es war ein beeindruckendes Erlebnis, den Sängern zuzuhören. Ein Schüler merkte am Ende fasziniert an, dass er nicht geglaubt hätte, dass ein Sänger ohne Mikrofon so laut singen könne. (Katharina T. und Lorenz P., Klasse 6 e, GOS Cochem)

 

Siebtklässler besuchen den Starlight-Express in Bochum

Nachdem sich die Schüler der Klassenstufe 7 mit dem Thema „Musical“ befasst hatten, organisierte Herr Ibald eine Fahrt nach Bochum zu dem Musical „Starlight Express“. Dafür ein großes Dankeschön an ihn.

Am Mittwoch, den 24. Juni 2015 machten wir uns dann mit 52 Personen auf den Weg nach Bochum. Nach ca. 3 ½ Stunden Fahrt mit einem kleinen Stopp zwischendurch, hatten wir dann unser Ziel erreicht: Das „Starlight Express Theater“, in dem das erfolgreiche Musical seit 26 Jahren gespielt wird.
Um 18.30 Uhr ging das Lokomotiv-Rennen los. Drei-zwei-eins los: Control Control!!! Es war einfach gigantisch! Ein funkelnder Sternenhimmel, dazu passende Musik und tolle Atmosphäre. Von Classic bis Jazz- von allem etwas.
Ein großer Dank an die Künstler des grandiosen Musicals!

Nach 2 ½ Stunden war die Vorführung dann vorbei. Dann hieß es wieder  „Bus fahren“. Um 23.45 Uhr waren wir dann alle heil wieder in Cochem am Endertplatz angelangt.
Ein großes Dankeschön an unsere Begleitpersonen Frau Rott, Frau Friderichs, Frau Müller-Lenz , Herrn Held und Herrn Ibald.

Geschrieben von Nina & Hanna, Klasse 7b

 
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