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Naturwissenschaften

Siebtklässler erkunden die Botanik des Moseltals

An drei verschiedenen Tagen erforschen Cochemer Realschüler der Klasse 7a, 7b und 7c die Vielfalt der Blütenpflanzen in ihrer Umgebung. Die Klasse 7c erforschte das Gebiet rund um die „Knippwiese“, die 7a das Gebiet am Moselufer und die Klasse 7b die Weinbergshänge unter dem „Pinnerkreuz“. Bei den erstgenannten Klassen spielte Wetterlage mit, die letzte Klasse wagte sich mit großem Einsatz und ohne zu murren auch bei Dauerregen hinaus in die Botanik.
Begleitet wurden die drei Klassen jeweils von ihren Biologielehrern sowie der Umweltbeauftragten des Kreis Cochem- Zell, Frau Mechthild Haupts. Ihre vielfältigen Kenntnisse konnte sie in kurzen Geschichten und Besonderheiten zu den jeweiligen Pflanzen an die Schüler weitergeben. Die besondere geologische Lage unserer Mosellandschaft zeigt eine Fülle von verschiedensten Pflanzen, die im Alltag kaum mehr beachtet werden.
Daher war es das Ziel dieser Veranstaltung den Schülern ein Gespür für die besondere Natur in ihrer Umgebung zu vermitteln.
Pflanzen besiedeln fast alle Bereiche der Erde. Einige Pflanzen wie der Löwenzahn kommen mit vielen verschiedenen Lebensbedingungen zurecht, sodass sie in vielen Lebensräumen (Biotopen) leben können. Andere Pflanzen sind optimal an die Gegebenheiten eines bestimmten Biotops (Beispiel Felsen oder Steinhalden) angepasst und kommen nur dort (oder in von Menschen geschaffenen Ersatzbiotopen (Mauern)) vor.
Die Schüler lernten einige (extreme-)Lebensräume kennen, in denen bestimmte Pflanzenarten vorkommen. Wichtige Bedingungen für das Wachsen von Pflanzen sind die Verfügbarkeit von Wasser, auch Wasserhaushalt genannt, Temperatur, Licht und Nährstoffe sowie der Säuregrad/Kalkgehalt des Bodens.
Wild-Pflanzen waren für unsere Vorfahren von besonderer Bedeutung. Sie wurden zunächst in der Natur gesammelt und zu Heil-, Gewürz- und Nahrungszwecken, als Färbepflanzen, Duft- oder Räuchermittel verwendet. Viele Dinge des täglichen Gebrauchs, die heute z.B. aus Kunststoffen sind, wurden früher selbstverständlich aus Pflanzen hergestellt.
Die meisten Schüler waren mit Eifer bei der Sache und konnten am Ende des Tages 15-20 Pflanzen sicher benennen und die jeweils passenden Geschichten dazu erzählen. Zum Beispiel wie der Breitwegerich nach Amerika kam, der Ginster oder Eifelgold bestäubt wird, die große Klette als Vorbild für den oft benutzten Klettverschluss diente, der Nelkenwurz früher als Gewürz verwendet wurde und der Goldlack aus den umliegenden Gärten „geflohen“ ist.
In der wohlverdienten Pause wurde der selbstgebackene Kuchen verzehrt und auf der Knippwiese mit hartgekochten Eiern „angestoßen“.

 

Begeisterte Schüler bei der Nacht der Technik

Auch die 13. Auflage der Nacht der Technik in den Räumen der Handwerkskammer Koblenz in der August-Horch-Straße hatte es in sich: Vorträge, virtuelle Reisen ins All, Shows, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie viele Materialien rund um Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk.
Für die Gruppe der Realschule, die zusammen mit ihrer Lehrerin den Samstag Nachmittag dort verbrachten gab es viel Interessantes zu sehen und zu hören. Ein Highlight war die Show mit Burkhardt Weiß, der auch im Fernsehen Wissenssendungen mit Experimenten moderiert.
Bei dem Versuch ein Handy wasserdicht zu verschließen wurde ein Schüler unserer Schule ausgewählt (siehe Foto oben rechts). Er stellte freiwillig sein Handy zur Verfügung....... und tatsächlich, mithilfe von nur zwei Luftballons bekam Burkhardt Weiß das Handy wasserdicht und versenkte es in einem Wasserbecken. Unser Schüler bekam nach einiger Zeit sein Handy unbeschädigt wieder.
Alles in allem hat sich der Besuch ein weiteres Mal unbedingt gelohnt und soll auch im nächsten Jahr für freiwillige wieder stattfinden.

 

Ärzte besuchen Biologieunterrricht

Am Mittwoch, den 21. März besuchten die beiden Ärztinnen Dr. Lehrmann und Dr. Klug die den Biologie Unterricht der Klasse 9B und beantworteten Fragen rund um das Thema „erwachsen werden“. Dabei ging es um mögliche Vorsorgeuntersuchungen, aber auch um Krankheiten und Hygiene in der Pubertät. Sowohl die Schüler, als auch die praktischen Ärztinnen fanden die Unterrichtsstunde interessant und empfehlen dies für zukünftige Klassen weiter.

 

Besuch des Senckenbergmuseums in Frankfurt

Am Dienstag, den 20. März besuchte die Klasse 9B sowie einzelne Schüler aus der Klasse 10A und 10 B das naturhistorische Museum Senckenberg in Frankfurt.
Im Rahmen einer Führung erhielten die Schüler einen Einblick in die Themenbereiche EvolutionI (Entstehung der Erde und der Lebewesen), Evolution II (Das Leben im Erdmittelalter) und Evolution III (die Entwicklung der Säugetiere). Im Anschluss konnten die Schüler in kleinen Gruppen die Vielfalt der Lebewesen von den ersten Fossilien bis hin zu den Säugetieren in vielen verschiedenen Ausstellungsformen betrachten. Außerdem blieb noch reichlich Zeit die Innenstadt von Frankfurt mit ihren vielen Geschäften, sowie die Paulskirche als geschichtsträchtigen Ort kennen zu lernen.

 

Schüler besuchen die Nacht der Technik in Koblenz

Wie jedes Jahr, hatten die Chemielehrerinnen Frau Feiden und Frau Peters  wieder eine Fahrt zur Nacht der Technik am 5. November angeboten. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse konnten sich freiwillig dafür anmelden.

In diesem Jahr schien das Angebot nicht sonderlich zu punkten, denn schlussendlich waren es nur wir drei, die mitwollten. Um Fahrtkosten zu sparen durften wir sogar zusammen mit Frau Feiden in ihrem Auto nach Koblenz fahren, mit Einverständnis von Herrn Etzkorn -  dafür vielen Dank!

Und so ging es nun am Samstagnachmittag um 15.30 am Cochemer Bahnhof los. Bald hatten wir das Gelände erreicht und einen kurzen Fußweg vom Parkplatz hinter uns. Es gab mehrere Gebäude, in denen es informative Vorträge und einiges zu sehen gab. Nach einer kurzen Orientierung durften wir uns auf dem Gelände frei bewegen. Es war richtig interessant mehr über Lichttechnik, Laser und Tontechnik zu erfahren. Die Shows rund um Technik waren leider immer schon voll besetzt, aber es gab auch viele andere Dinge zu sehen. Um 22.30 haben wir dann die Rückreise nach Cochem angetreten.

Wir Schüler und auch Frau Feiden fanden, dass es ein gelungener Abend war. Wir haben uns vorgenommen im nächsten Jahr nochmal zur Nacht der Technik zu fahren. (Lisa (9b), Aaron und Sebastian (beide 10a)

 
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