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Gesellschaftskunde

Abschlussklassen besuchen das Bundesverteidigungsministerium in Bonn

Jugendoffizier Daniel Beck informiert im Bundesverteidigungsministerium über die aktuelle Sicherheitspolitik

Im Rahmen der diesjährigen Fahrt des Fachbereiches Geschichte wurden die Abschlussklassen der Realschule plus Cochem nach Bonn in das Bundesverteidigungsministerium eingeladen. Jugendoffizier Daniel Beck, der schon seit mehreren Jahren im engen Kontakt mit der Realschule plus Cochem steht und in diesem Zusammenhang zahlreiche Projekte durchgeführt hat, erläuterte den Schülerinnen und Schülern detailliert, welche außenpolitischen Aufgaben für die deutsche Regierung von zentraler Bedeutung  sind. Zahlreiche Nachfragen zeigten, dass die Jugendlichen durch ihren Unterricht nicht nur gut vorbereitet waren, sondern das Interesse an der aktuellen Außenpolitik geweckt wurde. Zentrale Themen waren die politische Beziehung Europas zur US-Regierung, Terrorgefahr und die europäische Flüchtlingspolitik. Nach einer Stärkung in der Kantine des Verteidigungsministeriums, zu dem alle Schülerinnen und Schüler eingeladen wurden, besuchte die Gruppe das Haus der Geschichte. Bei einer gelungenen Führung konnten Lerninhalte vertieft und historisch wertvolle Objekte betrachtet werden. Einen Blick in die Zukunft und die Möglichkeiten der Technologie zeigte der Service-Roboter „Eva“, der durch einen Bereich der Ausstellung leitete. Besondere Betroffenheit weckte das Ausstellungsstück am Ende der Führung: Ein Flüchtlingsboot in dem bis zu 100 Menschen über das Mittelmeer geflohen waren. Mit vielen gesammelten Eindrücken und neuem Wissen fuhren die Schüler mit ihren betreuenden Lehrkräften, Schulleiter Christian Etzkorn, Martin Back, Barbara Gehle, Anne Kramer, Kerstin Rott und Frank Sütterlin zurück nach Cochem.

 

Juniorwahl: Schüler wählen den Bundestag

Unsere Schule hat an dem Projekt „Juniorwahl 2017“ teilgenommen und ließ die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen letzte Woche zu Wählern/-innen werden.
Bei der Juniorwahl geht es um das Erleben der Demokratie. In den letzten Stunden vor der Wahl stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ in Sozialkunde auf dem Stundenplan. Dabei wurden Themen wie „Was bedeutet Demokratie und warum ist es wichtig wählen zu gehen?“, „Welche Funktion hat die Erst- und die Zweistimme?“ und „Wie setzt sich die Stimmverteilung im Dt. Bundestag zusammen?“ besprochen. Thema waren natürlich auch die verschiedenen Parteiprogramme.
Dann hieß es für die Schülerinnen und Schüler Ausweis und Wahlbenachrichtigung einpacken und wählen gehen! Die Wahlbeteiligung an unserer Schule lag bei ca. 60%; das Ergebnis unserer Juniorwahl ähnelt in Bezug auf die großen Parteien sehr der Bundestagswahl: Die meisten Stimmen erhielt die CDU (31,4%), gefolgt von der SPD (21,3%) und an dritter Stelle kommen mit einem hohen Stimmanteil die Grünen (19,7%). An vierter Stelle lag dem Bundestrend folgend die AfD mit 10,6%; FDP und Die Linken „scheiterten“ an der 5%-Hürde. Peter Bleser von der CDU hat bei der Erststimme die meisten Stimmen erhalten.

 

Zehntklässler besuchen das Europäische Parlament in Straßburg

Die diesjährige Fahrt im Fachbereich Geschichte führte die Abschlussklassen zusammen mit den betreuenden Lehrkräften Kerstin Rott, Rosa Heinrich, Martin Back und Christian Etzkorn am 22. November 2016 in das Europäische Parlament nach Straßburg. Nach der dreieinhalbstündigen Fahrt konnten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen an einer spannenden Plenarsitzung teilnehmen. Die anwesenden Abgeordneten vertraten ihre jeweiligen Standpunkte zum Thema „Zugang von Steuerbehörden zu Informationen zur Bekämpfung von Geldwäsche“.
Nach diesem Eindruck in die Arbeitsweise des Parlamentes konnten die Schülerinnen und Schüler dem Referenten John Albrecht alle Fragen, die im Vorfeld oder während der Sitzung aufgetreten waren, stellen. Gekonnt verdeutlichte Herr Albrecht die Wichtigkeit der verschiedenen EU-Institutionen und zeigte den Jugendlichen, dass viele Vorzüge unserer Gesellschaft auf der Arbeit des Europaparlaments basieren.
Vor der Heimfahrt blieb den Jugendlichen genügend Zeit, um Straßburgs Innenstadt zu erkunden. Neben dem eindrucksvollen Straßburger Münster sorgten besonders die kleinen Läden der französischen Stadt für ein einladendes vorweihnachtliches Ambiente und ließen die erste Vorfreude auf die Feiertage aufkommen. (Bc/Et)

 

Kinodokumentation lässt Schüler über die Zukunft der Energie nachdenken

unser-klima-cochem-zell e.V. bringt „Power to change“ für Schüler auf die Kinoleinwand

Kohle, Erdöl und Co sind endlich und ruinieren zudem das Klima und unsere Umwelt. Dennoch ändert sich in unserer Energieversorgung nur langsam etwas. Warum eigentlich? Der Dokumentarfilm "Power to Change" geht dieser Frage nach und nimmt 120 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus aus Cochem mit auf eine spannende Reise, um für ein neues Energiezeitalter zu kämpfen.

Die lokale Energieagentur „unser-klima-cochem-zelle e. V.“ hatte es in zwei Sondervorstellungen ermöglicht, den Film zu vergünstigtem Eintritt, im Apollo-Kino Cochem anzusehen. Eine Vormittagsvorstellung für Schüler ab der neunten Jahrgangsstufe und eine Abendvorstellung für Netzwerkmitglieder und Interessierte des Null-Emissions-Landkreises Cochem-Zell.

„POWER TO CHANGE hat die Schüler mit seinem Inhalt sehr bewegt. Obwohl es kein Actionfilm ist, waren die jungen Zuschauer sehr konzentriert und interessiert. Durch geschickt gewählte Perspektiven und musikalische Untermalungen kam, trotz des dokumentarischen Inhalts, echtes Kinofeeling auf. Die Botschaft, dass wir jetzt aktiv werden müssen und dass es um die Zukunft unserer nächsten Generationen geht, kam an“, betont Jörg Thelen, Lehrer der Realschule plus.

Der Dokumentarfilm „Power to Change – die Energie-Rebellion“ von Regisseur Carl A. Fechner erzählt von einer großen Vision: Strom und Wärme soll in Zukunft komplett aus erneuerbaren Quellen stammen und vor Ort produziert werden. Die Doku begleitet Menschen, die sich mit der Energiewende beschäftigen.

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Realschüler tauchen in die Entstehungsgeschichte der Bundesrepublik ein

Unter Betreuung der Geschichtslehrer der diesjährigen Abschlussklassen besuchten die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Cochem am 13. und 14. April das Haus der Geschichte in Bonn. Auch dieses Jahr wurde die Fahrt von dem Jugendoffizier der Bundeswehr Daniel Beck organisiert.

Bevor die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Entstehungsgeschichte der Bundesrepublik im Haus der Geschichte vertiefen konnten, wurde ihnen ein aktueller Einblick in die Arbeitsgebiete der Bundeswehr ermöglicht. Die Jugendlichen nutzten diese Chance, um tiefgehende Fragen zu stellen. Besonders aufmerksam verfolgten die Schülerinnen und Schüler die Ausführungen über die politische Situation in Syrien und die daraus resultierenden Konsequenzen für ganz Europa.

Im Haus der Geschichte nahmen die Jugendlichen an einer Führung teil, die von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart reichte und durch die Exponate und deren Geschichten einen Perspektivwechsel ermöglichte. Nach einem lehrreichen Tag traten die Schülerinnen und Schüler ihren Heimweg nach Cochem an.

 
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