Start

Elternsprechtag am 28./29.11.2019

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
unsere Schüler haben mit dem Elternbrief einen
Terminzettel (und einen Parkausweis*) für den Elternsprechtag am 28.11. und 29.11.2019** erhalten. Bitte tragen Sie dort die Lehrer ein, die Sie an den Tagen gerne sprechen möchten. Diese Termine können dann mit den entsprechenden Lehrern vereinbart werden. Bei späten Anmeldungen können Ihre Wunschtermine unter Umständen nicht realisiert werden.

*für das Stadtparkhaus Endertstraße 20 /// **Zeiten: 28.11. von 14:00 -18:30 Uhr, 29.11. von 14:00 - 18:00 Uhr

 

Hoher Besuch in der Realschule plus Cochem

Der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Thomas Linnertz überzeugte sich in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung von den vielfältigen Angeboten der Realschule plus Cochem.

Auch zahlreiche Rektorinnen und Rektoren von Grundschulen und weiterführenden Schulen aus der Region waren der Einladung von Schulleiter Christian Etzkorn  gefolgt und nahmen gemeinsam mit Referenten der Schulaufsicht Einblicke in den Unterricht.

Ein Schwerpunkt war die Präventionsarbeit im Umgang mit den sozialen Netzwerken sowie Smartphones und Tablets.  An der Cochemer Realschule plus werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 10 von Lehrkräften zu Medienscouts ausgebildet, die ihre jüngeren Mitschüler in der Orientierungsstufe in speziellen Unterrichtseinheiten umfangreich über die Gefahren der digitalen Welt aufklären.

Einzigartig im weiteren Umkreis ist in Cochem auch das Angebot einer schulartübergreifenden Orientierungsstufe von Gymnasium und Realschule plus, die allen Schülerinnen und Schülern das gesamte Bildungsspektrum dieser beiden Schulformen eröffnet. Gemeinsam unterrichten Lehrkräfte der beiden Schulen die Kinder in der 5. und 6. Klasse, fördern ihre individuellen Stärken und leisten zugleich frühzeitig Hilfestellung durch speziell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in den Bereichen Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Dyskalkulie.

Darüber hinaus zeichnet die Einrichtung mehrerer Profilklassen im musikalischen und sportlichen Bereich, die den unterschiedlichen Begabungen und Bedürfnissen der Kinder Rechnung trägt, die Cochemer Orientierungsstufe nach Ansicht der Besucher des Informationstages aus.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Realschule plus Cochem ist die Möglichkeit, den Erdkundeunterricht auf Englisch zu erleben. Die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 entscheiden sich freiwillig für dieses Angebot und können jederzeit in den deutschsprachigen Erdkundeunterricht ihrer Klasse zurückkehren. Im Mittelpunkt des englischsprachigen Erdkundeunterrichts steht nicht die Grammatik, sondern die Kommunikation und die Freude am unbeschwerten Umgang mit der Fremdsprache. Dass dieses Ziel erreicht wurde, stellten die Schülerinnen und Schüler souverän unter Beweis.

Die heutigen Schülerinnen und Schüler werden in einer immer stärker global vernetzten und digitalisierten Welt aufwachsen. Der alltägliche Umgang mit der englischen Sprache wird daher in zahlreichen Berufen künftig eine noch stärkere Bedeutung einnehmen als heute. An der Realschule plus Cochem bereitet man die Schülerinnen und Schüler gezielt auf diese Herausforderungen vor.

Beeindruckt zeigten sich auch die Besucher von der sich auf dem neuesten technischen Stand befindlichen digitalen Ausstattung in vielen Unterrichtsräumen der Cochemer Realschule plus, die zurzeit durch den Landkreis umfangreich energetisch saniert wird.

Besonders der naturwissenschaftliche Unterricht profitiert von diesen Maßnahmen und die Schülerinnen und Schüler können sich auf eine deutliche Ausweitung des forschenden und entdeckenden Unterrichts in den sogenannten MINT-Fächern freuen.

 

25 Jahre im Schuldienst - unsere Frau Laubach

Auf 25 Jahre im Schuldienst  konnte die Lehrerin Simone Laubach an der Realschule plus Cochem zurückblicken. Nach ihrem Studium der Fächer Deutsch, Sport und Geschichte an der Universität Koblenz-Landau absolvierte sie das Referendariat am Studienseminar in Westerburg und an der damaligen Regionalen Schule in Ransbach-Baumbach. Im Anschluss daran zog es die Pädagogin wieder in ihre alte Heimat an der Mosel zurück und sie erhielt an der früheren Klosterberg-Hauptschule eine Planstelle, wo sie als Klassenlehrerin zahlreiche Schülerinnen und Schüler zum Schulabschluss begleitete. Bedingt durch die Schulstrukturreform wechselte Simone Laubach 2010 an die heutige Realschule plus Cochem und leitet dort heute mit viel Engagement und Kreativität den Fachbereich Bildende Kunst. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreis des Kollegiums freute sich Schulleiter Christian Etzkorn ihr die Dankurkunde des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu überreichen und übermittelte die Glückwünsche der Landesregierung.

 

Interessanter Besuch bei der Stiftung Mainzer Herz

Die Sportprofilklasse 6e der gemeinsamen Orientierungsstufe Cochem wurde von der Mainzer Herzstiftung zu einer Präventionsveranstaltung zu den Themen Rauchen, Herz-Kreislaufsystem und Wiederbelebung eingeladen.
Prof. Dr. Münzel schilderte sehr anschaulich, welche gesundheitlichen Gefahren nicht nur das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, sondern auch der Genuss von E-Zigaretten und Shishas mit sich bringt. In Kleingruppen durchlief die Klasse ein Herz-Kreislaufspiel, bei dem unter anderem ein begehbares Herz-Modell geboten wurde. Die Kinder waren sehr aufmerksam und interessiert und hatten viele konkrete Fragen an Prof. Dr. Münzel. 
Zum Abschluss durfte jedes Kind unter fachkundiger Anleitung von medizinischem Personal Herzdruckmassage und Beatmung an Übungspuppen durchführen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die viel neues Wissen und Können, aber auch viel Stoff zum Nachdenken für das eigene Handeln lieferte. Unser Fazit: Wir bleiben rauchfrei!

 

DS-Kurs der Realschule plus auf den Spuren des Don Giovanni

Das Fach Darstellendes Spiel, kurz DS, ist seit Sommer 2017 Wahlpflichtfach für die Neunt-und Zehntklässler*innen an der Realschule plus Cochem. Das Interesse seitens der Schüler*innen wächst stetig, auch im Hinblick auf das theaterpädagogische Angebot, welches von der Fachlehrerin Sandra Peifer ermöglicht wird. In enger Zusammenarbeit mit dem Theater Koblenz kann jedes Jahr ein tolles Rahmenprogramm für die DS-Kurse zusammengestellt werden, um den Inhalten des zweistündigen Faches gerecht zu werden.

Der diesjährige 9er Kurs begab sich am 23. Oktober 2019 auf den Weg nach Koblenz. Der Tag begann mit einer eineinhalbstündigen Theaterführung, die Einblicke hinter die Kulissen gab. Die Schüler*innen erfuhren Fakten zum Erbauer des Theaters, den Musen, den verschiedenen Berufen sowie den Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Theaters. Die Begeisterung, mit der die Theaterpädagoginnen (diesmal Andrea Junglas und Julia Göllner ) von „ihrem“ Theater sprechen, schwappt jedesmal in einer großen Welle auf die Schüler*innen über. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, die Bühne zu betreten und von dort aus einen Blick ins Publikum zu werfen und wann darf man den Schreinern in der Werkstatt oder den Maskenbildnern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen? - ein Perspektivwechsel der besonderen Art.

Weiterlesen...

 

Gegen Mobbing in der Schule: „Schweinebacke“ besucht die GOS

Schauspieler Heinz Diedenhofen, der das Martin-von-Cochem-Gymnasium und die Realschule plus Cochem im Rahmen der Präventionsarbeit bereits seit vielen Jahren besucht, kam auch dieses Jahr zu unseren fünften Klassen, um den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern unter seinem Künstlernamen Hein Knack sein Ein-Mann-Stück „Schweinebacke“  zu präsentieren.

„Der dicke Max ist verschwunden. Er hat es nicht mehr ausgehalten, jeden Tag in der Schule gehänselt und geärgert zu werden. Die Eltern haben die Polizei eingeschaltet. Die Suche läuft und besonders Jan gerät unter Druck. Er hat Max immer „Schweinebacke“ genannt und ihn sogar bedroht und erpresst. Aber war alles nicht immer nur ein Spaß? Sind Dicke nicht selber schuld? Ist Max einfach nur zu empfindlich? Jan begibt sich auf seine Spur. Er informiert sich übers Dick-Sein, über Bewegung, Ernährung, über gesunde Lebensweise … und am Ende weiß er selber nicht mehr so genau, wer hier eigentlich wirklich die „Schweinebacke“ ist …“

Mit Unterstützung des Jugendamts Cochem kamen unsere Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 in den Genuss, dieses Stück hautnah mitzuerleben. Heinz Diedenhofen kam am Ende mit den Schülern ins Gespräch, um für das Thema „Dicksein“ und „Mobbing“ zu sensibilisieren. Insgesamt ein kurzweiliger Spaß mit ernstem Hintergrund. (Text: E. Göbel, MvCG)

 

Junge Forscher in der GOS Cochem

Schüler der 5. Klasse der Orientierungsstufe der Realschule plus und des M.v.C. Gymnasiums hatten dieser Tage die Gelegenheit die „Experimentierwerkstatt Sinne“ des Pfalzmuseums für Naturkunde (Pollicha Museums) in Bad Dürkheim vor Ort in Cochem kennenzulernen. Dazu reiste Frau Schönborn (Biologin und Museumspädagogin) mit allen nötigen Materialien eigens aus Bad Dürkheim an.
Bei der Experimentierwerkstatt geht es darum neben der subjektiven Wahrnehmung durch die eigenen Sinne mit verschiedenen Geräten objektive Messungen durchzuführen. Entsprechende Messgeräte zeigen den Kindern zum Beispiel die Lichtstärke oder die Laustärke in den verschiedenen Einheiten an. Aber auch Unterschiede in der Farbwahrnehmung z.B. von Insekten zum Mensch, oder die Sichtfelder von Hase, Fuchs und Vogel werden aufgeführt. Die Klassen waren motiviert und engagiert bei der Sache und so kann man von einem erfolgreichen Vormittag an der Schule sprechen.

 

25 Jahre im Schuldienst - unser Herr Henneberger

An der Realschule plus Cochem konnte Jörg Henneberger auf eine 25jährige Dienstzeit zurückblicken.
Schulleiter Christian Etzkorn freute sich daher, ihm die Glückwünsche der Landesregierung zu übermitteln und die Dankurkunde des Landes Rheinland-Pfalz auszuhändigen.
Nach dem Studium der Fächer Chemie und Biologie an der Universität Koblenz-Landau absolvierte der Realschullehrer das Referendariat am Studienseminar in Kaiserslautern und erhielt seine erste Stelle an der Realschule in Bad Sobernheim. Nach einigen Jahren zog es den gebürtigen Untermoselaner jedoch wieder zurück in die alte Heimat und im Sommer 2000 trat er seinen Dienst an der Realschule Cochem ein, wo er seitdem durch seine hohe fachliche Kompetenz und mit Leidenschaft vielen Schülerinnen und Schülern in die Welt der Naturwissenschaften einführt. Im Rahmen des Entdeckertags an benachbarten Grundschulen gibt er sein Wissen auch an besonders interessierte Grundschüler weiter. Darüber hinaus bereichert er das schulische Angebot in Cochem immer wieder durch seine Arbeitsgemeinschaften und Projekte in Karate.

 

Einschulung in unserer gemeinsamen Orientierungsstufe

Die insgesamt 132 neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der gemeinsamen Orientierungsstufe (GOS) der Realschule plus und des Martin-von-Cochem Gymnasiums wurden am Montag, dem 12. August, eingeschult. Der Tag startete mit einem von der 6. Jahrgangsstufe mitgestalteten Gottesdienst. Anschließend begrüßten Christian Etzkorn, Leiter der Realschule plus, und Michaela Koch, Leiterin des Gymnasiums, die neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in der Turnhalle.
Die Bläserklassen stimmten die neuen Mitschülerinnen und -schüler mit einem Musikstück auf ihre Schulzeit ein. Bevor die Klasseneinteilung durch die beiden GOS-Koordinatoren Pia Franzen und Daniel Braun-Weberskirch bekanntgegeben wurde, wies Frau Franzen darauf hin, dass getreu dem Motto der diesjährigen Abschlussschüler „Das Leben ist so bunt, wie du dich traust, es auszumalen“ alle Schülerinnen und Schüler schon jetzt mit ihren individuellen Talenten starten. Diese gelte es mit viel Mut und einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen auszubauen. Insgesamt konnten in diesem Jahr sechs Klassen gebildet werden, darunter eine Bläserklasse und zwei Sportprofilklassen. An den folgenden Tagen wurden die Schüler/-innen mittels einer Rallye durch die Schule geführt und machten sich spielerisch mit der neuen Situation vertraut.
In den kommenden beiden Jahren werden die neu eingeschulten Schülerinnen und Schüler ihren Begabungen entsprechend mit einem vielfältigen Bildungsangebot gefördert und beraten, so dass sie sich am Ende der 6. Klasse für eine Schulform (Realschule plus oder Gymnasium) entscheiden können.
Die Schulleitungen wünschen allen neuen Schülerinnen und Schülern einen guten Start und ein erfolgreiches neues Schuljahr.

 

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Realschule plus Cochem

Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich an der Realschule plus Cochem für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben!

Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrerinnen im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. Auch die Mitarbeit in der Verwaltung, technische Aufgaben oder die Unterstützung des Hausmeisters können die vielfältigen Tätigkeitsfelder ergänzen. Dabei ist es egal, ob man einfach Lust hat, etwas Sinnvolles zu tun, ob man ein Lehramtsstudium, einen anderen pädagogischen Beruf anstrebt oder das FSJ als tolle Möglichkeit sieht, das Berufsleben kennenzulernen und sich im pädagogischen Feld zu testen. Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von 320 € zzgl. 20 € für Verpflegung, ist sozialversichert und nimmt an insgesamt 25 Bildungstagen teil, in denen notwendiges Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden.
Interessierte informieren und bewerben sich über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz – Träger des FSJ – unter www.fsj-ganztagsschule.de oder direkt bei der Realschule plus Cochem unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Zwischen 300 und 100.000.000

Am diesjährigen Schulfest beteiligten sich fast 200 Schüler, Eltern und Lehrer an der Schätzfrage:  Wie viele Punkte sind auf dem Schriftzug  „Realschule plus Cochem“ zu sehen?
Es war sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Teilnehmer versuchten diese Frage zu beantworten. Manch einer entschied ganz aus dem Bauch heraus, andere gingen sehr strukturiert vor. Toll war vor allem, wie viele dadurch miteinander ins Gespräch kamen.
Aus purer Neugierde hätten die meisten die Antwort am liebsten direkt erfahren.
Zudem reizte der Gewinn von 3 Eisgutscheine der Eisdiele Bortolot.
Den 1.Platz belegte Max B. aus der 7b, er tippte auf 5700 und somit nur 1 Punkt unter dem Ergebnis von 5701.
Laura V., 6a  belegte mit 5678 den 2. Platz. Maya W. aus der 10a erzielte mit 5555 geschätzten Punkten den 3. Platz. Wir gratulieren den 3 Gewinnern und bedanken uns bei allen, die mit geschätzt haben.
Ganz besonderer Dank gilt der Familie Bortolot für diese tolle Spende.

 

Verabschiedung langjähriger Medienscouts

Nach einem arbeitsreichen Schuljahr verabschiedete die Medienscouts-AG nun zwei „alte Hasen“ aus ihrer Runde. Louis Helbach und Lars Krämer (beide 10a) waren drei Jahre in der Medienarbeit der Realschule plus aktiv und verlassen nach Erreichen ihres Sekundarabschlusses die Schule.
Zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen der AG führten sie im letzten Schuljahr zwei große Medienprojekte in allen fünften und sechsten Klassen der Gemeinsamen Orientierungsstufe durch: Als Medienscouts unterrichteten und berieten sie die jüngeren SchülerInnen zu den Themen Chancen und Gefahren im Umgang mit Smartphones und Sozialen Netzwerken. Neben WhatsApp, Instagram, Snapchat und Co befassten die Medienscouts sich auch mit den negativen Erfahrungen der jüngeren SchülerInnen, z.B. in Klassengruppen oder mit Challenges, und gaben ihnen Tipps, wie man sich in schwierigen Situationen verhalten könnte.
Auffallend ist, dass sich die Programme der Projekte bisher nie wiederholten, da sich immer wieder neue Trends im Internet ergeben. Die Medienscouts griffen sie auf und tauschten sich in ihren nachmittäglichen AG-Stunden darüber aus. In diesem Jahr ging es u.a. auch um aktuelle Challenges, die die FünftklässlerInnen stark verunsicherten.
Ein Highlight in diesem Schuljahr war der Besuch des SWR-Fernsehens, der die Aktivitäten der Medienscouts in einer fünften Klasse filmte. Anlass war der jährliche Safer-Internet-Day im Februar. Die Redakteure nahmen fast drei Stunden am „Unterricht“ der Jugendlichen teil und waren sehr beeindruckt von deren Projektführung. Abends konnte man dann unsere SchülerInnen im SWR-Fernsehen bewundern!
Die große Einsatzbereitschaft der aktuellen Medienscouts-Gruppe wurde zum Schuljahresende mit einem gemeinsamen Mittagessen in einer Pizzeria belohnt. Bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich ein Eis nicht fehlen. Finanziell unterstützt wurde die AG vom Förderverein der Realschule plus, dem hier herzlich gedankt sei!
Vielen Dank noch einmal an die beiden „Ehemaligen“ und an alle weiteren aktiven Medienscouts! Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit euch!
Fürs nächste Jahr brauchen wir aber auch noch Verstärkung: Alle 8-10-KlässlerInnen sind herzlich willkommen, einmal zum Schnuppern zu kommen! Wendet euch bitte an Frau Friderichs oder Herrn Thelen!

 

Erfolgreiches Examen an der Realschule plus Cochem

Freude herrschte in der vergangenen Woche an der Cochemer Realschule plus als die beiden dort ausgebildeten Lehramtsanwärter Michèle Johannes (Englisch, Französisch) und Tobias Schumacher (Biologie, Technik und Naturwissenschaften) jeweils mit sehr guten Noten das 2. Staatsexamen ablegten.
Die frisch gebackenen Lehrkräfte sind selbst echte Realschüler, da beide bis 2008 die Realschule Cochem besuchten und dort ihre Mittlere Reife erhielten.  Anschließend legten sie das Abitur an der Berufsbildenden Schule Cochem sowie dem Martin-von-Cochem Gymnasium ab und studierten an den Universitäten Trier und Koblenz, bevor sie ihr Weg an ihre alte Schule für die zweite Phase der Lehrerausbildung zurückführte. Dort wurden sie zum Teil von ihren eigenen früheren Lehrern unter Federführung der schulischen Ausbildungsleiterin Martina Frenz gerne erneut betreut.
Schulleiter Christian Etzkorn freute sich bei seiner Gratulation im Namen der ganzen Schulgemeinschaft sehr über diesen herausragenden Erfolg und betonte, dass die aus Senheim stammende Michèle Johannes und der Binninger Tobias Schumacher der beste Beweis für die gute und aufstiegsorientierte schulische Ausbildung an einer Realschule sowie die hohe Durchlässigkeit unseres Bildungssystems seien.

 

„Das Leben ist so bunt wie du dich traust es auszumalen“.

Unter diesem Motto stand die diesjährige Schulentlassung an der Realschule plus Cochem.
Insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler freuten sich ihre Abschlusszeugnisse zu erhalten.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin fand in der festlich geschmückten Sporthalle der Realschule plus Cochem eine von den Abschlussklassen gestaltete Feier statt.
Die Vorsitzende des Schulelternbeirates Nicole Bauer ermutigte die Abschlussschülerinnen und -schüler entsprechend ihrem Motto nun schrittweise ihre Zukunft immer stärker selbst zu gestalten und sich insbesondere auch von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, damit die Farben in ihrem Lebensbild immer kräftiger leuchten würden.
Die Schülersprecherinnen ließen ihre Schulzeit noch einmal Revue passieren und stellten dabei fest, dass die Schule sie mit zahlreichen Kompetenzen zur Bewältigung künftiger Herausforderungen im Leben ausgestattet habe.
Die Klassenleiterinnen der Abschlussklassen interpretierten das von den Schülerinnen und Schülern gewählte Motto auf ihre persönliche Weise und ließen es sich ein letztes Mal nicht nehmen, „ihren Kindern“ nachdenkliche Worte und Bilder, die bei der Lebensgestaltung helfen können, mit auf den Weg zu geben.
Rektor Christian Etzkorn verglich rückblickend mit einem Augenzwinkern die Schülerinnen und Schüler mit jungen Bäumen, an denen ihre Lehrer als Gärtner auf unterschiedliche Art und Weise gute Arbeit verrichtet hätten. Er appellierte an die nun mit der Qualifikation der Berufsreife und der Mittleren Reife ausgestatteten jungen Menschen sich künftig in ihren Ortsgemeinden ehrenamtlich in den Vereinen, Parteien und allen sonstigen Institutionen zu engagieren und neben ihrer eigenen beruflichen Weiterentwicklung auch gesellschaftliche Notwendigkeiten im Blick zu behalten, damit das Leben in unseren Dörfern und Städten nicht verarmt.
Den besten Zeugnisdurchschnitt erzielten Mila Batta und Lisa Cornelius. Die Glückwünsche des Landkreises zu dieser Leistung und eine entsprechende Auszeichnung wurden durch den Kreisbeigeordneten Thomas Welter gerne überbracht.
Für ihr besonderes soziales Engagement überreichte der Schulleiter Mila Batta und Anna Esper eine Urkunde der Ministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig.
Maryam Affara wurde ebenfalls für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft mit einer Urkunde der Schule sowie für ihre Tätigkeit als Lerncoach (Unterstützung jüngerer Schüler in den Förderkursen) geehrt. Louis Helbach und Lars Krämer erhielten für ihren Einsatz als Medienscouts eine Auszeichnung. Sie haben in den vergangenen Jahren Lehrkräfte bei der Präventionsarbeit in den einzelnen Klassen zum sicheren Umgang mit sozialen Medien tatkräftig unterstützt.
Maryam Affara, Jan-Lucas Henrichs, Max Mindermann, Jan Paul Schaden und Lena Marie Schmitz erhielten schließlich in Form eines Präsentes den Dank der Schule für ihren unermüdlichen Einsatz in der Technik-AG. Durch ihre Arbeit haben sie wesentlich zum Gelingen vieler schulischer Veranstaltungen maßgeblich beigetragen.
Als weiteres Aushängeschild der Schule wurden Maryam Affara, Celine Brauer, Sophie-Jeanne Dehn, Anna Esper, Aliyah Ewald und Marie Lehnen für ihren unermüdlichen Einsatz im Schulsanitätsdienst durch ihre Leiterin Christine Thielke mit Urkunden des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet. Besonders erfreulich ist, dass alle auch weiterhin auf diesem Gebiet sich ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen werden.
Die Schule bedankt sich herzlich für die großzügige kulinarische Unterstützung der Abschlussfeier durch die Bäckerei Lohner.

 

Schule einmal anders - Projekttage und Schulfest

Die ganze Vielfalt der unterschiedlichen Begabungen und Interessengebiete der Lehrkräfte der Realschule plus Cochem wurde im Rahmen von Projekttagen den Schülerinnen und Schülern angeboten.
Auf diese Weise konnten die Jugendlichen ihre Lehrkräfte auch einmal außerhalb des normalen Unterrichtsalltags erleben und ließen sich von deren Begeisterung für ihre Projektthemen anstecken.
Die thematische Palette reichte von landeskundlichen Exkursionen nach Frankreich, dem Eintauchen in die Steinzeit sowie die Welt der Ritter und Burgen über fernöstliche Meditationsübungen bis hin zu zahlreichen sehr unterschiedlichen künstlerischen Angeboten, die so manches Talent bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sichtbar werden ließen.
Natürlich kam auch die ganze Bandbreite sportlicher Aktivitäten nicht zu kurz. Ausgedehnte Mountainbiketouren sowie die Klassiker Rudern, Schwimmen und Golf, aber auch das Erlernen neuer Trendsportarten wie Tchoukball,  brachten die Jugendlichen teilweise an ihre Grenzen und förderten ihr eigenes Körperbewusstsein. Selbstverständlich kamen auch die Technikbegeisterten nicht zu kurz und konnten sich mit VR-Brillen und Microcontrollern intensiv vertraut machen. Das ökologische Bewusstsein schärften so unterschiedliche Veranstaltungen wie nachhaltiges Kochen, der artgerechte Umgang mit Pferden und Naturbeobachtungen vom Hochsitz aus.
Im Rahmen eines anschließenden Schulfestes, das ein umfangreiches kulinarisches Angebot für alle Besucher bereithielt,  wurden die Ergebnisse der Projekte den zahlreich erschienenen Eltern und Freunden der Schule präsentiert und die außergewöhnlichen Schultage fanden einen harmonischen und geselligen Ausklang.

 

Silber beim Rhein-Main-Donau-Cup für GOS Cochem

Nürnberg. Nach zwei heiß umkämpften Vorentscheidungswettkämpfen konnte sich die Mannschaft der GOS als Landessieger „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Gerätturnen (Mädchen Jg. 2003-2007) für den Ländervergleichswettkampf in Nürnberg qualifizieren. Hier traten nun die jeweils besten Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gegeneinander an.
Paula L., Janina H., Sarah H., Isabella S., Anna M. und Ersatzturnerin Lena K. stellten die absolut jüngste Mannschaft des Wettbewerbs und mussten sich mit bis zu vier Jahre älteren Konkurrentinnen messen. Die Cochemer Turnerinnen zeigten an jedem Gerät die jeweils höchste zulässige Schwierigkeitsstufe. Leider gab es am Sprung nur ein Sprungbrett, das eigentlich für höhere Gewichtsklassen gedacht ist. Damit kamen die doch eher leichtgewichtigen Mädchen nicht so gut zurecht und entsprechend konnten am Sprung vergleichsweise wenige Punkte erreicht werden. Nun galt es, an den anderen Geräten, den Rückstand wieder aufzuholen. Dabei brillierte vor allem Paula, die sowohl beim Handstandüberschlag über den Sprungtisch, als auch an den Geräten Boden und Barren die meisten Punkte für die Mannschaft erkämpfen konnte. Am Balken hatten Isabella und Anna punktgleich die höchste Wertung. Mit nur 0,05 Punkte weniger zeigte Sarah ebenfalls eine sehr gute Balkenübung, während Janina insbesondere an Boden und Barren hohe Werte erturnte.
Gespannt wartete man nun auf die Siegerehrung: Konnte diese junge Mannschaft, die zum ersten Mal bei dem Wettkampf, antrat mit den „alten Hasen“ mithalten?
Ja, sie konnte - und zwar ordentlich: Auf dem Silberrang mussten sich die Turnerinnen der GOS Cochem nur den Landessiegern aus Baden-Württemberg geschlagen geben! Ein wohlverdienter Erfolg, der Jubel und strahlende Gesichter bei der Siegerehrung zur Folge hatte.
Die Fahrt nach Nürnberg hat sich aber nicht nur in sportlicher, sondern auch in kultureller Hinsicht gelohnt. Bereits die Unterkunft bot eine beeindruckende Atmosphäre: Die knapp 100 Sportlerinnen und Sportler nächtigten im Wahrzeichen der Stadt – der Burg mit ihren Kaiserstallungen, die zu einer Jugendherberge mit sehr modernen Zimmern umgebaut wurde und dennoch ihren Charme erhalten konnte. Im Nürnberger Rathaussaal wurde ein sportliches Rahmenprogramm mit musikalischer Begleitung der Nürnberger- und Fürther Schulband geboten und anschließend nahmen die jungen Sportlerinnen an einer historischen Stadtführung teil.
Das Fazit von Trainerin A. Hoepp, betreuender Lehrerin P. Walter und den Turnerinnen ist eindeutig: „Es war ein tolles Erlebnis und nächstes Jahr treten wir wieder an!“

 

Tagesfahrt nach Metz

Am 13. Juni  fuhren  47 Französischschüler der Klassen 6 bis 9 mit ihren Lehrerinnen Frau Frenz, Frau Heinrich und Frau Johannes im Rahmen der Projekttage in die Nachbarstadt Metz.
Die zweieinhalbstündige Busfahrt hat sich gelohnt, da wir bei schönem Wetter mit einer malerischen Aussicht auf die Kathedrale Saint-Étienne belohnt wurden. Zunächst schlenderten wir zum Marché couvert, der sich direkt neben der Kathedrale befindet. Dort gab es eine große Auswahl an frischem Obst, Gemüse, Fisch, natürlich Käse und typisch französischen Tarteletteszu bestaunen. Unsere Lehrerinnen zeigten uns das Einkaufszentrum Centre Saint-Jacques, in dem wir Lebensmittel für unser gemeinsames Picknick im Parc de l’Esplanade einkauften.
Anschließend hatten wir zwei Stunden Zeit, um die Stadt eigenständig zu erkunden. Viele von uns konnten sich mit den Franzosen sprachlich gut verständigen. Gegen 15 Uhr besichtigten wir die Kathedrale Saint-Étienne, wo wir die vom berühmten Künstler Marc Chagall gestalteten Fenster bestaunten. Um 16 Uhr traten wir die Heimreise mit vielen Eindrücken an. Insgesamt war es ein unvergesslicher Tag, da wir viel über Frankreich und die Stadt Metz mit ihrer Geschichte erfahren haben.
Wir bedanken uns bei der Sparkasse Mittelmosel für die finanzielle Unterstützung unseres Projekts. Au revoir!

 

Klasse 6e mit der Stiftung Mainer Herz zu Gast in der Opel Arena

87 Klassen hatten sich um die 41 Plätze der von der Stiftung Mainzer Herz angebotenen Präventionsveranstaltung zu den Themen Rauchen, Herz-Kreislaufsystem und Wiederbelebung beworben. Davon konnten wiederum nur 5 Klassen in den Genuss einer zusätzlichen Führung im Mainzer Fußballstadion kommen. Die Sportprofilklasse 6e war eine dieser glücklichen 5 Klassen! Und es hat sich gelohnt: Zunächst führten Prof. Dr. Münzel und Dr. Molitor sehr anschaulich in die Thematik „Rauchen“ und „Herz-Kreislaufsystem“ ein. Dabei wurde klar, welche gesundheitlichen Gefahren nicht nur das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten, sondern auch der Genuss von E-Zigaretten und Shishas, bzw. E-Shishas mit sich bringt. Die SchülerInnen hatten viele Fragen, die zeigten, dass das Thema einen Nerv trifft. Dabei kam es nicht nur zu einem Dialog zwischen SchülerInnen und Ärzten, auch Ministerin Bätzing-Lichtertaler stellte sich den durchaus kritischen Fragen der Jugendlichen.
Nach einem leckeren Pausensnack in der Mittagspause standen praktische Übungen zum Thema Wiederbelebung auf dem Programm. Nach einer Einführung durch Dr. Sagoschen wurden die SchülerInnen in Kleingruppen eingeteilt und durften unter fachkundiger Anleitung von medizinischem Personal Herzdruckmassage und Beatmung an Übungspuppen durchführen.
Im Anschluss durchliefen die Kleingruppen ein Herz-Kreislauf-Spiel, bei dem unter anderem ein begehbares Herz-Modell geboten wurde.
Zum Abschluss schlugen die (Sportler-)Herzen der Klasse 6e noch einmal höher:
Dr. Jan Lehmann (kaufm. Vorstand, 1. FSV Mainz 05) begrüßte die jungen Sportler und wünschte viel Spaß bei der Stadionführung! Die SchülerInnen nutzten die Gunst der Stunde und löcherten den Stadionführer mit etlichen Fragen, während sie einen Blick hinter die Kulissen werfen durften. Es ging über die Tribünen zur Kabine des FSV Mainz 05, zum Presseraum und sogar in den VIP-Bereich.
Fazit: Es war ein gelungener Ausflug, der viel neues Wissen und Können, aber auch Stoff zum Nachdenken lieferte und Gelegenheit zum Dialog mit Fachleuten aus Medizin und Politik gab. Besonders in Erinnerung bleiben wird aber vermutlich die OPEL-Arena!

 

Siebtklässler erkunden die Botanik des Moseltals

An drei verschiedenen Tagen erforschen Cochemer Realschüler der Klasse 7a, 7b und 7c die Vielfalt der Blütenpflanzen in ihrer Umgebung. Die Klasse 7c erforschte das Gebiet rund um die „Knippwiese“, die 7a das Gebiet am Moselufer und die Klasse 7b die Weinbergshänge unter dem „Pinnerkreuz“. Bei den erstgenannten Klassen spielte Wetterlage mit, die letzte Klasse wagte sich mit großem Einsatz und ohne zu murren auch bei Dauerregen hinaus in die Botanik.
Begleitet wurden die drei Klassen jeweils von ihren Biologielehrern sowie der Umweltbeauftragten des Kreis Cochem- Zell, Frau Mechthild Haupts. Ihre vielfältigen Kenntnisse konnte sie in kurzen Geschichten und Besonderheiten zu den jeweiligen Pflanzen an die Schüler weitergeben. Die besondere geologische Lage unserer Mosellandschaft zeigt eine Fülle von verschiedensten Pflanzen, die im Alltag kaum mehr beachtet werden.
Daher war es das Ziel dieser Veranstaltung den Schülern ein Gespür für die besondere Natur in ihrer Umgebung zu vermitteln.
Pflanzen besiedeln fast alle Bereiche der Erde. Einige Pflanzen wie der Löwenzahn kommen mit vielen verschiedenen Lebensbedingungen zurecht, sodass sie in vielen Lebensräumen (Biotopen) leben können. Andere Pflanzen sind optimal an die Gegebenheiten eines bestimmten Biotops (Beispiel Felsen oder Steinhalden) angepasst und kommen nur dort (oder in von Menschen geschaffenen Ersatzbiotopen (Mauern)) vor.
Die Schüler lernten einige (extreme-)Lebensräume kennen, in denen bestimmte Pflanzenarten vorkommen. Wichtige Bedingungen für das Wachsen von Pflanzen sind die Verfügbarkeit von Wasser, auch Wasserhaushalt genannt, Temperatur, Licht und Nährstoffe sowie der Säuregrad/Kalkgehalt des Bodens.
Wild-Pflanzen waren für unsere Vorfahren von besonderer Bedeutung. Sie wurden zunächst in der Natur gesammelt und zu Heil-, Gewürz- und Nahrungszwecken, als Färbepflanzen, Duft- oder Räuchermittel verwendet. Viele Dinge des täglichen Gebrauchs, die heute z.B. aus Kunststoffen sind, wurden früher selbstverständlich aus Pflanzen hergestellt.
Die meisten Schüler waren mit Eifer bei der Sache und konnten am Ende des Tages 15-20 Pflanzen sicher benennen und die jeweils passenden Geschichten dazu erzählen. Zum Beispiel wie der Breitwegerich nach Amerika kam, der Ginster oder Eifelgold bestäubt wird, die große Klette als Vorbild für den oft benutzten Klettverschluss diente, der Nelkenwurz früher als Gewürz verwendet wurde und der Goldlack aus den umliegenden Gärten „geflohen“ ist.
In der wohlverdienten Pause wurde der selbstgebackene Kuchen verzehrt und auf der Knippwiese mit hartgekochten Eiern „angestoßen“.

 

Betriebsbesichtigung bei der Firma Metallbau Dax

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches besuchten die Schüler der 9. Klasse der Französischgruppe von Frau Frenz sowie der HuS-Gruppe von Frau Meurer im April die Firma Dax MetallForm im Industriegebiet in Brauheck. Nach einer kleinen Wanderung von Cochem bergauf nach Brauheck wurden wir in der Firma sehr herzlich von Frau Fritzer und Herrn Hernandez in Empfang genommen. Bevor die eigentliche Betriebsbesichtigung beginnen konnte, erhielten alle noch wichtige Sicherheitshinweise, die jeder zu beachten hatte. Nachdem die Gruppe aufgeteilt wurde, ging es los. Unsere Betriebsbesichtigung startete in einer großen Produktionshalle. Neben der klassischen Handarbeit an Schweißtischen konnte man neueste, computergesteuerte Maschinen beobachten. Der Gruppe wurden alle Schwerpunkte und Fertigungsstufen der Metallverarbeitung gezeigt und anschaulich erklärt. So konnte man sehr gut beobachten, wie per Hand und mithilfe von Maschinen Konstruktionsteile und Systeme aus Stahl, Edelstahl und Aluminium entstehen. Ein besonderes Highlight war, dass alle Schüler noch selbst etwas Praktisches an einer elektronischen Kantbank herstellen durften. So waren Blechzuschnitte vorbereitet worden, aus denen kleine Häuschen entstanden. Die Schüler waren begeistert, etwas als Andenken mit nach Hause nehmen zu dürfen.  Zum Schluss beantworteten Frau Fritzer und Herr Hernandez geduldig vorbereitete Fragen. So erfuhren die Schüler viel über die Ausbildung zum Metallbauer (m/w). Einige Schüler äußerten sogar schon den Wunsch ein Praktikum zu absolvieren. Für diesen tollen Vormittag, der eine interessante Abwechslung zum Schulalltag bot, bedanken sich die teilnehmenden Schüler und Lehrer ganz herzlich bei der Firma Dax MetallForm und besonders bei Frau Fritzer und Herrn Hernandez. Diese Betriebsbesichtigung hat einen Einblick in die echte Arbeitswelt gezeigt und macht deutlich, wie wichtig die Verzahnung von Schule und Betrieb ist!

 

Fünftklässler basteln Burggeister

Zum Thema Textiles Gestalten im Kunstunterricht fertigten die Kinder einer Klasse 5 eigene "Burggeister" an. Dazu war das Häkeln von Luftmaschen notwendig, und das war schon für manche erst mal gar nicht so einfach. Und noch einige Fingerfertigkeiten waren gefragt. Aber alle haben ihre Sache gemeistert und regelrecht um die Wette gehäkelt. Es sind interessante und lustige Handpuppen dabei entstanden, die in den abschließenden, gespielten Szenen eine Rolle spielten.

 

Welttag des Buches - Klasse 5a besucht die Buchhandlung

Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2019 besuchte die Klasse 5a der Realschule plus Cochem zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Gehle und Frau Meurer nach den Osterferien die Buchhandlung Layaa-Laulhé in Cochem. Seit 1996 wird dieser Tag in Deutschland gefeiert – ein Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Jeder Schüler erhielt im Vorfeld einen Buchgutschein, der dann während des Besuchs der Buchhandlung gegen das Buch „Der geheime Kontinent“ ausgetauscht wurde. Frau Görtz, die Inhaberin der Buchhandlung, verband dies sogar mit einem Rundgang und einer Schnitzeljagd durch ihre Buchhandlung. Mit großem Engagement erklärte sie, welche Bücher wo stehen und wonach sie eingeteilt sind. Auch beantwortete sie geduldig die von den Schülern vorbereiteten Fragen. Interessiert lauschten die Kinder ihren Antworten und hatten bei der anschließenden Schnitzeljagd viel Spaß. An verschieden Stationen konnten die Schüler kniffelige Fragen beantworten, die später zu einem Lösungswort zusammengesetzt werden mussten. Diese Leseförderaktion hat bei vielen Kindern den Spaß am Lesen geweckt. Als sie dann noch hörten, dass sich ein 32-seitiger Comic anschließt, war die Vorfreude auf das Buch, welches im Unterricht gelesen wird, bei den Schülern der 5a sehr groß.
Für diesen erlebnisreichen und informativen Unterrichtsbesuch in der Buchhandlung Layaa-Laulhé bedanken sich die teilnehmenden Schüler und Lehrerinnen ganz herzlich bei Frau Görtz!

 

Zehntklässler im Haus der Geschichte in Bonn

Am 16. April trafen wir uns am Endertplatz um gemeinsam nach Bonn zu fahren. Unser erstes Ziel war das Verteidigungsministerium, wo wir herzlich von dem Jugendoffizier Herrn Daniel Beck empfangen wurden.  Herr Beck, der schon einige Jahre unsere Abschlussklassen betreut, hielt einen zweistündigen Vortrag über die aktuelle Sicherheitspolitik, die Europäische Union, den Klimaschutz. Der Vortrag war sehr lehrreich, informativ und spannend.
Nach der Stärkung in der Kantine des Verteidigungsministeriums fuhren wir zum letzten Punkt unserer Exkursion, und zwar in das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Führung durch das Museum stellte die Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg dar: die Gründung beider deutschen Staaten, den Mauerbau, die Wiedervereinigung... Die Ausstellung hat ein offenes Ende, weil die Geschichte Deutschlands weitergeht.  Dadurch, dass wir die meisten angesprochenen Themen schon im Geschichtsunterricht hatten, konnten wir die Fragen des Museumsmitarbeiters beantworten und mitdiskutieren.
Um 16 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Hause, nach einem schönen, lehrreichen Tag. (Text: Jule, Mila und Chiara, Schülerinnen der Klasse 10c)

 

Erster DS-Kurs der Realschule verabschiedet sich TATKRÄFTIG

Seit 2017 gibt es das Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel an der Realschule plus Cochem. Der erste Kurs wird im Juni seinen Abschluss machen und konnte in den letzten Wochen TATkräftig Eindruck hinterlassen.

Los ging es mit der Abschiedsaufführung „Wenn du eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“- eine Szenencollage, in der die Schülerinnen und Schüler ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Freundschaft in den letzten Jahren verarbeitet haben. Umgesetzt haben die Theaterschüler diese Erlebnisse in selbst verfassten Texten u.a. in Form von Gedichten, Dialogen, inneren Monologen, Gedanken aus dem „Off“ usw. Diesmal hat die Gruppe auch mit Technik experimentiert, indem Projektionen die Szenen unterstützt haben.

Sehr emotional war die Diashow zu Beginn der Aufführung, die Kinderfotos der „Schauspieler“ abspielte und schon in den ersten Minuten die Eltern zum Weinen brachte. Dabei sangen die Schüler das selbst umgedichtete Lied „Lass jetzt los“ aus dem Musical „Die Eiskönigin“, begleitet am Klavier von Klassenkamerad Johannes Thölén, der eigens für seine Mitschüler das Stück eingeübt hat. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle. Dank zu sagen gilt auch Dietmar Raber, Lehrer an der Realschule plus Cochem, der Teil der Aufführung wurde. Die DS-Schülerinnen Amelie und Jennifer haben in ihrer Szene Herrn Raber eingebaut, der es sich nicht nehmen ließ, höchstpersönlich aufzutreten und einen improvisierten szenischen Beitrag zu leisten. Der Auftritt sorgte für überraschende und humoristische Effekte. Dann war das große Finale gekommen, welches mit dem Schluss des Liedes „Lass jetzt los“ verbunden mit Freundschafts- und Theater-Fotos aus den vergangenen Jahren gekürt wurde. Ein toller Abschied: einerseits von der Schulzeit an der RS+Cochem, andererseits auch ein Abschied ihrer Theaterarbeit.

Weiterlesen...

 

Gartensaison auch im Schulgarten eröffnet

Die Kinder der diesjährigen Schulgarten- AG waren in den letzten Wochen schon fleißig damit beschäftigt, aus Samen Setzlinge zu ziehen und ihre Beete vorzubereiten. Das bedeutete, Unkraut zu rupfen, umzugraben und schließlich die gezogenen Setzlinge, wie Tomaten, Wirsing, Zucchini, Gurken usw. in die Beete einzupflanzen. Dank eines Gewächshauses konnten wir früh anfangen und brauchen uns um den möglicherweise noch kommenden Frost keine großen Sorgen zu machen. Im letzten Jahr wurden Kirschbäume und ein roter Weinbergspfirsichbaum gepflanzt, welche dieses Jahr zum ersten Mal blühen. In den selbst gebauten Vogelhäusschen zogen Meisen ein und brüteten ihre Jungen. Dank der in Bäumen angebrachten Fettfuttervorräte, die die Kinder im Winter den Vögeln zur Verfügung gestellt haben, ist unser Schulgarten zum Anflugpunkt von vielen Vögeln geworden, die hier auftanken können.

Auch ein Maulwurf ist bei uns zu Gast und wirft immer wieder Hügel in die Wiese. Die Kinder lernen hier den respektvollen Umgang mit allen Lebewesen und freuen sich über die gefundenen Regenwürmer, da diese ihre Beete durchgraben und die Erde beleben. Da jeder Schüler ein eigenes Beet hat, für das er oder sie zuständig ist, merken sie, dass es sich lohnt, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie im Sommer die Früchte ihrer Arbeit ernten und zu genießen. Dass man hierbei auch noch lernt, welche Pflanzen wieviel Sonne und Wasser brauchen, ist ein schöner Nebeneffekt.

Die Kinder erledigen mit ihren Betreuern Herrn Emschermann und Frau Thees, beides Schulsozialarbeiter, auch alle anfallenden Arbeiten wie Zuschnitte von Zierpflanzen, Rasenmähen und das Sauberhalten des Gartens. Den haben sie nämlich netterweise geliehen bekommen, mit der Zusage, ihn in Ordnung zu halten.

Wer uns mit schönen Pflanzen und sonstigen Gartensachen unterstützen möchte, kann dies gerne tun. Dann einfach unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden.

 

Schülervertretung spendet an Tierschutzverein Mayen e. V.

Auch in diesem Jahr konnte die SV der Realschule plus Cochem wieder einen gemeinnützigen Verein unterstützen. Durch die alljährliche Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst gestaltete Weihnachtskarten drucken lassen und verkaufen, kamen insgesamt 1.700 € zusammen. Einstimmig plädierte die SV dafür, diesen Erlös an den Tierschutzverein Mayen e. V. zu spenden. Paula Lehrmann, die in diesem Jahr die meisten Karten verkauft hat, wurde mit einem Amazon-Gutschein im Wert von 15 € belohnt. Die gesamte SV-AG bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung und das Engagement aller Schülerinnen und Schüler, ohne die eine solche Aktion gar nicht möglich wäre!