Start Präventionsprojekte

Prävention

Verabschiedung langjähriger Medienscouts

Nach einem arbeitsreichen Schuljahr verabschiedete die Medienscouts-AG nun zwei „alte Hasen“ aus ihrer Runde. Louis Helbach und Lars Krämer (beide 10a) waren drei Jahre in der Medienarbeit der Realschule plus aktiv und verlassen nach Erreichen ihres Sekundarabschlusses die Schule.
Zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen der AG führten sie im letzten Schuljahr zwei große Medienprojekte in allen fünften und sechsten Klassen der Gemeinsamen Orientierungsstufe durch: Als Medienscouts unterrichteten und berieten sie die jüngeren SchülerInnen zu den Themen Chancen und Gefahren im Umgang mit Smartphones und Sozialen Netzwerken. Neben WhatsApp, Instagram, Snapchat und Co befassten die Medienscouts sich auch mit den negativen Erfahrungen der jüngeren SchülerInnen, z.B. in Klassengruppen oder mit Challenges, und gaben ihnen Tipps, wie man sich in schwierigen Situationen verhalten könnte.
Auffallend ist, dass sich die Programme der Projekte bisher nie wiederholten, da sich immer wieder neue Trends im Internet ergeben. Die Medienscouts griffen sie auf und tauschten sich in ihren nachmittäglichen AG-Stunden darüber aus. In diesem Jahr ging es u.a. auch um aktuelle Challenges, die die FünftklässlerInnen stark verunsicherten.
Ein Highlight in diesem Schuljahr war der Besuch des SWR-Fernsehens, der die Aktivitäten der Medienscouts in einer fünften Klasse filmte. Anlass war der jährliche Safer-Internet-Day im Februar. Die Redakteure nahmen fast drei Stunden am „Unterricht“ der Jugendlichen teil und waren sehr beeindruckt von deren Projektführung. Abends konnte man dann unsere SchülerInnen im SWR-Fernsehen bewundern!
Die große Einsatzbereitschaft der aktuellen Medienscouts-Gruppe wurde zum Schuljahresende mit einem gemeinsamen Mittagessen in einer Pizzeria belohnt. Bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich ein Eis nicht fehlen. Finanziell unterstützt wurde die AG vom Förderverein der Realschule plus, dem hier herzlich gedankt sei!
Vielen Dank noch einmal an die beiden „Ehemaligen“ und an alle weiteren aktiven Medienscouts! Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit euch!
Fürs nächste Jahr brauchen wir aber auch noch Verstärkung: Alle 8-10-KlässlerInnen sind herzlich willkommen, einmal zum Schnuppern zu kommen! Wendet euch bitte an Frau Friderichs oder Herrn Thelen!

 

Der Zukunftsmacher im Dialog mit unseren Schülern

Am 6. September 2018 hatten die 9. und 10. Klassen der Realschule plus Cochem die Möglichkeit, sich den Vortrag „die große digitale Transformation – Zukunft 4.1 von Jörg Heynkes anzuhören. Er ist seit 1985 unternehmerisch in den Bereichen Medien, Eventmarketing und Projektentwicklung tätig, außerdem Inhaber und Geschäftsführer der „Villa Medica“ in Wuppertal und Berater in den Bereichen Innovation, Energie und Mobilität. Seit einigen Jahren ist er als Keynote Speaker international erfolgreich und begeistert seine Zuhörer in seiner Rolle als „Der ZukunftsMacher“ . Auch uns! Durch die ausführlichen Erklärungen der herausragenden technologischen Entwicklungen, deren Chancen und Risiken, weckte er das Interesse vieler.
Am Ende des Vortrages stellten viele Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer, Fragen, wägten ab und diskutierten. Ebenso wurde im Unterricht weiter darüber debattiert.  Erwähnenswert ist, dass diese Veranstaltung nur durch Finanzierung und Sponsoring von Dax MetallForm GmbH & Co.KG möglich gewesen ist. Weitere Informationen über technische Entwicklungen, Robotik und „Schwarmmobile“ findet man in seinem Buch „Zukunft 4.1 – Wie wir die Welt digital retten oder gar nicht“. Die Schule bedankt sich herzlich bei allen helfenden Personen.
Zukunftsprognosen erstellt Herr Heynkes bezüglich der Ernährung. Da es immer mehr Menschen auf unserem Planeten Erde geben wird, wird das Wasser für Tiere und Futterpflanzen knapp. Also ist man schon seit geraumer Zeit dabei, Fleisch/Steaks  durch Stammzellen in vitro oder in Petrischalen herzustellen.
Betreffend der Mobilität wird autonomes Fahren lukrativ, da unsere jetzigen Automobile zu unrentabel auf Parkplätzen und in Garagen stehen. Autounfälle werden dann  in hohem Maße vermieden, Krankenhäuser entlastet und die vielen Autoversicherungen abgeschafft.  Herr Heynkes wirft die Überlegung in die Runde, ob es noch sinnvoll sei, einen  teuren Führerschein zu machen. Ist dies Zukunftsmusik oder schon bald Realität???
Die künstliche Intelligenz durch Roboter wurde auch angesprochen. Durch die Anhäufung von  immer mehr Wissen, werden diese Maschinen immer intelligenter. Durch diese Akkumulation von Wissen, Strategien und Intelligenz werden die Roboter uns Menschen einmal beherrschen? Ängste setzen sich beim Menschen fest.   Drohen wir die Kontrolle zu verlieren? In Europa bzw. in Deutschland müssen große Anstrengungen vollbracht werden, um überhaupt bei der digitalen Transformation mithalten zu können. Es fehlt an Voraussetzungen besonders in strukturarmen Regionen wie der unsrigen, wenn wir uns nicht abhängen lassen wollen, muss die Politik handeln, eine Weitsicht und eine verantwortliche Vorausschau vollziehen. Berufliche Chancen für die Jugend von heute sieht Herr Heynkes im digitalen Sektor und im Handwerk.
Wägen wir also Chancen und Gefahren ab und handeln wir verantwortungsvoll! Martina Frenz

 

Cochemer Realschüler im Dialog mit Suchtkranken

Betroffene berichten in offenen Gesprächen über ihre Erfahrungen
Die Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe hatten in den letzten Wochen die Möglichkeit, im Rahmen der Veranstaltungen zur Suchtprävention, an offenen Gesprächsrunden mit „trockenen“ Alkoholikern teilzunehmen.
Eindrucksvoll und nahbar waren die persönlichen Schilderungen von Herrn Karl-Heinz Hilgenberg, der sich selbst als Betroffener nun schon seit Jahrzehnten als Gruppenleiter des Kreuzbundes Cochem-Zell in vielen Gruppen regional zur Bewältigung der Suchtproblematik engagiert. Ein starkes Team an seiner Seite vermittelte allen Beteiligten den Eindruck, dass die Bewältigung der Suchtproblematik einer Gemeinschaft bedarf. Die Schicksale lösten bei den jungen Zuhörern nicht nur Betroffenheit aus, sondern signalisierten, dass insbesondere die Alkoholabhängigkeit jeden treffen kann, zumal das Genussmittel eine hohe Akzeptanz in der Öffentlichkeit besitzt.
Die SchülerInnen hatten nach der Vorstellungsrunde die Gelegenheit, den Gästen ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen. Auch hier wurde der Konsum von Alkohol keineswegs verteufelt. Es wurde aber deutlich, dass es keinen exzessiven Alkoholkonsum ohne schädliche Spätfolgen gibt. Ein Alkoholiker sieht sich ein Leben lang mit seiner Krankheit konfrontiert. Eine Chance auf Heilung besteht nicht. 
Bleibt zu hoffen, dass diese authentischen Schilderungen den Jugendlichen noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.

 

Ausbildung zum Medienscout: Jetzt bewerben!

Seit über sechs Jahren gibt es an unserer Schule die Medienscouts, die euch ihre Hilfe anbieten, wenn es um Fragen rund um Soziale Netzwerke (Whatsapp, Snapchat, Instagram, Twitter, Facebook usw.), Chatrooms, persönliche Daten im Internet oder Smartphonenutzung in der Schule, aber auch um Probleme mit Cybermobbing im Internet geht. Ausserdem bieten sie Projekttage für die Klassen 5,6 und 7 an, die sich mit den oben genannten Themen befassen. Hier findest du weitere Infos über uns.

Diese Themen interessieren dich und du möchtest gerne Medienscout werden?

Dann bewirb dich jetzt für die Ausbildung.
Vorraussetzung: 8.-10.Klasse. Treffen finden immer donnerstags von 13:30 - 15:00 Uhr statt.

Schicke deine kurze Bewerbung (Name, Klasse und ein paar Sätze warum du gerne Medienscout werden möchtest) bitte bis zum 15. September an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wir freuen uns auf dich! Weitere Fragen beantworten Herr Thelen oder Frau Friderichs gerne.

 

Auszeichnung: Realschule plus Cochem ist jetzt Medienscoutschule

Die Herausforderungen und Möglichkeiten, die das Internet bietet, sind
 toll und vor allem für Jugendliche oft verführerisch. Die unübersichtliche Vielfalt im Netz birgt allerdings auch Gefahren und kann dem Nutzer bei unsachgemäßem Umgang jede Menge Ärger einbringen – die Realschule plus in Cochem steuert gekonnt dagegen.
Seit fast drei Jahren machen es sich die Schüler in Cochem zur Aufgabe, vor allem Jüngere über die Gefahren, die im Netz lauern, aufzuklären und über Möglichkeiten zum Schutz zu informieren. Zehn junge Mädchen der neunten und zehnten Klassen haben sich deshalb zu Medienscouts ausbilden lassen, um ihr Wissen an andere weiterzugeben. Für dieses Engagement sind die Cochemer kürzlich am „Safer Internet Day 2013“ von Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff zur Medienscoutschule gekürt worden.

Weiterlesen...